Zocker-Mäuse im Test: Laser gegen Infrarot, 2.000 gegen 1.600 dpi
Gamer-Elite im Mausvergleich: Razer Copperhead vs. Razer Diamondback
Sascha Hottes
Software-Vergleich
Am Funktionsumfang der Razer-Software hat sich zwischen der Diamondback und Copperhead nicht allzu viel geändert. Allerdings ist beim Kontrollprogramm des neuesten Modells ein neuer Regler hinzugekommen. Mit der "Polling Rate" kann die Abtastgeschwindigkeit in drei Stufen von 125, 500 und 1.000 Hertz justiert werden, sprich wie oft die Maus die Bewegungen des Benutzers pro Sekunde abgefragt.
Das entspricht einer Reaktionsgeschwindigkeit von einer Millisekunde, während sich die meisten herkömmlichen Mäuse auf 125 Hertz, also acht Millisekunden beschränken. Im Gegensatz zur Software der Diamondback lässt sich die der Copperhead viel komfortabler handhaben. Hier muss nicht mehr für jede Funktion ein neues Fenster geöffnet werden, da alles von einer zentralen Steuerkonsole ausgeht.
Vergleichstest: Razer Copperhead vs. Razer Diamondback
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Die Frage, weshalb eine Maus einen eigenen Speicher braucht, können wir an dieser Stelle beantworten. Bei der gebotenen Vielzahl an Einstellmöglichkeiten kann es durchaus etwas länger dauern, bis der Gamer die perfekt auf ihn zugeschnittene Konfiguration findet. Damit sie nicht verloren geht, wird sie auf einem 32 Kilobyte fassenden Speicherchip abgelegt und steht so jederzeit auf Abruf bereit.
Spiele- und Alltagstauglichkeit
Um die beiden Gamer-Mäuse auf ihre Spieletauglichkeit zu prüfen, greifen wir wieder einmal auf den mittlerweile recht betagten Multiplayer-Shooter Quake III zurück. Da selbst mittelschnelle Hardware aktuelleren Datums hier mehrere hundert Bilder pro Sekunde erreicht und für einen extrem schnellen Spielverlauf sorgt, erscheint uns der ältere Titel bestens dafür geeignet. Also begeben wir uns erneut mit der "Railgun" auf die Pirsch und versuchen, möglichst heldenhaft gegen die angriffslustigen Computergegner zu bestehen.
Die Razer Diamondback, die bereits einen netzwelt-Testsieg hinter sich hat, besticht wie gehabt mit ihrer hervorragenden Zielgenauigkeit und Präzision. Doch die Copperhead macht einfach alles besser: Sie arbeitet noch schneller, reaktionsfreudiger und genauer als ihre Vorgängerin. Zudem kann sie sich in punkto Bedienbarkeit deutlich von der Diamondback absetzen. Weiterhin begeistert die Copperhead mit einem leiseren, kaum noch hörbaren Betriebsgeräusch sowie mit leicht verbesserter Gleitfähigkeit. Trotz der aufwendigeren Technik im Inneren bringt sie mit 91 Gramm ebenso wenig auf die Waage wie die Diamondback.
Gamer-Mäuse im Vergleichstest
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