Zocker-Mäuse im Test: Laser gegen Infrarot, 2.000 gegen 1.600 dpi
Gamer-Elite im Mausvergleich: Razer Copperhead vs. Razer Diamondback
Sascha Hottes
Optik: Doppelt auffällig
Wenn kühles, berechnendes Blau und hitziges, aggressives Rot aufeinander treffen, muss letzten Endes der persönliche Geschmack entscheiden. Wir können uns zumindest nicht so recht entscheiden, welche nun die schönere Maus von beiden ist. Fest steht jedoch eindeutig, dass der Schreibtisch in jedem Fall zum Blickfang wird. Im Gegensatz zur weitgehend transparent eingehüllten Diamondback gibt sich die Copperhead jedoch optisch gediegener und irgendwie erwachsener.
Denn das Gehäuse der Copperhead ist in undurchsichtigem Mattschwarz gehalten. Hier werden nicht die gesamten Innereien zum Leuchten gebracht, sondern nur die Ränder, das Mausrad sowie das schlangenförmige Razer-Emblem auf dem Rücken. Deutlich verspielter hingegen die Diamondback: sie strahlt sozusagen von innen heraus und erlaubt tiefe technische Einblicke.
Vergleichstest: Razer Copperhead vs. Razer Diamondback
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Ergonomie: Kleine große Unterschiede
Wir müssen schon sehr genau hinsehen, um Formunterschiede zwischen der Razer Copperhead und Diamondback auszumachen. Zum einen fällt die neue Copperhead minimal kürzer aus. Zum anderen wirkt ihr Hinterteil gestauchter als das der Kontrahentin, deren Rückenteil sich in einem flacheren Winkel verjüngt. Insgesamt liegt die Hand bei der Diamondback auf etwas niedrigerem Niveau.
Trotz der eher zurückhaltenden Modellpflege sind die ergonomischen Unterschiede enorm - zumindest was die großen Greifwerkzeuge des Tester angeht. In unserem Vergleichstest von Gamer-Mäusen mit 1.600 dpi konnte die Razer Diamondback im Hinblick auf die Alltagstauglichkeit leider nicht so recht überzeugen und musste sich sowohl der Logitech MX 518, als auch der Saitek Gaming Mouse geschlagen geben.
Anders die Copperhead: trotz der nur leichten, äußerlichen Überarbeitung liegt sie besser in der Hand als alle bisher von uns getesteten Gamer-Mäuse. Wirklich alle? Nein, nicht ganz, denn für Rechtshänder ist die Raptor-Gaming M2 noch ein bisschen besser geeignet. Ein besserer Kompromiss aus optimaler Links- und Rechtshändertauglichkeit, wie ihn die Razer Copperhead bietet, dürfte zur Zeit schwer zu finden sein.
Gamer-Mäuse im Vergleichstest
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