Bürokratie und Linux - Freunde im Geiste

Kolumne: Linux - optimal für Behörden?

Wenn das Geld knapp wird, setzen Gemeindeverwaltungen immer wieder gerne auf interessante Geldspar-Methoden. Da werden Schlaglöcher nicht geflickt, sondern mit Bitumen ausgegossen oder Beamte frühzeitig in Pension geschickt. Auch vor den Behördenrechnern macht der Sparwahnsinn nicht halt. Ist die Kohle knapp, wird auf Linux gesetzt. Denn Linux ist, anders als Windows, völlig umsonst.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Das Geld ist knapp
  2. 2Dienstgradabhängige Verlinuxung
  3. 3Zahlreiche Spiele, aber kein Bømwøllen
  4. 4Professionelle Admins
  5. 5Laaangsam, Laaaangsam, Linux ist kein D-Zug

Dank diverser Nebeneffekte der Wirtschaftskrise, vor allen Dingen aber aufgrund der verschwenderischen Investition in Großprojekte sind viele Gemeinden völlig pleite. Der neue Sportplatz für einige Millionen Euro wird nicht genutzt, die Mehrzweckhalle lockt nicht einmal Veranstalter aus der zweiten Reihe an und die teure Innenstadtsanierung hat außer Sprayern keine Touristen in die Stadt gebracht.

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Das Geld ist knapp

Das Geld ist knapp. Und wo das Geld knapp ist, lockt der Pinguin. Das jedenfalls aus Sicht der Bürokraten, Planstellen-Verwalter und Infrastruktur-Abteilungsleiter. Ein Rundlauf im Büro klärt auf: "Linux kommt!" Und das, obwohl sich niemand so recht mit dem System auskennt. Der Grund für den Umstieg ist einfach: Während Microsoft bei Windows-Ausstattung für jeden Rechner Lizenzgebühren sehen möchte, am besten gleich zweimal für System und Office, ist Linux auf den ersten Blick umsonst.

Das Betriebssystem kann auf jedem beliebigen Rechner installiert werden und hat, je nach Ausstattung, nicht einmal Anschaffungskosten, wenn man von einem Download und dem Kauf eines CD-Rohlings einmal absieht. Interessant für alle Finanzbeauftragten zwischen Flensburg und Sonthofen. Denn was nichts kostet, ist immer gut. Die einfache Rechnung: Wir sparen bei 100 Rechnern 100 mal die Lizenzgebühr für Windows, macht eine Ersparnis von mehreren tausend Euro - Geld, mit dem man das teuer erbaute Stadion vielleicht doch noch die ein oder andere Nacht leer, aber glücklich mit Licht durchfluten kann.

Dienstgradabhängige Verlinuxung

So werden Behörden-PCs also mit Linux ausgestattet. Der Bürokrat bekommt meist wenig davon mit, entweder, weil sich Linux erst einmal nur den File-Server zum Leben erweckt, oder aber, weil es eine angepasste Eingabemaske gibt, die sich nicht von der alten unter Windows unterscheidet. Dieser Vorteil bleibt aber nur den mittleren Beamten vorbehalten, die mit solchen festen Eingabemasken arbeiten müssen.

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Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 14 Beiträge

Also ich kann Euch dann ja auch noch den hier empfehlen: http://www.netzwelt.de/news/71893-kolumne-warum-niemand-auf-linux.html

Peinlich peinlich!

Zitat: wieviel hat denn microsoft für diese einseitige betrachtung bezahlt? Tja, wieviel hat denn wohl die OpenSource-Community für all die Anti-MS-Artikel bezahlt? *g*

Es gibt noch viele andere Vorteile freier Software als nur die Lizenzkosten (Herstellerunabhängigkeit, Flexibilität, Zukunftssicherheit, ...). Dass dies im Artikel nicht erwähnt wird kann nur Unwissenheit oder...

sry hatte ich vergessen der vorherige Beitrag war von mir. dein angebot nach Bonn zu kommen muss ich leider abschlagen, dasfür wohne ich dann doch ein bisschen weit weg ;)

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