Versteckte Programme verbrauchen Rechenzeit
Windows-Tuning Teil 1: So startet der Computer schneller
Michael Knott
Schaltet man das automatische Starten der Hintergrundprogramme ab, hindert man aber schlimmstenfalls die Zusatzsoftware am Arbeiten. Reguläres Drucken bleibt in der Regel möglich. Ähnlich verhält es sich mit Software für Soundkarten, Grafikkarten und anderer Hardware.
Zuviel Service braucht man nicht
Die Zusatzsoftware bietet normalerweise schnellen Zugriff auf spezielle Funktionen oder ist eine günstigere Alternative zu professionellen Programmen, etwa zur Bild- und Fotobearbeitung. Nur wer solche Programme wirklich ständig nutzt, sollte die Hintergrundprogramme am Leben lassen.
Ansonsten heißt es: Abschießen! Im einfachsten Fall befindet sich ein lästiges Programm im Ordner "Autostart", der sich im Startmenü befindet. Klickt man das Symbol eines solchen Programmes an und hält die Maustaste gedrückt, kann man durch eine gleichzeitige Mausbewegung den Störenfried einfach an eine andere Stelle im Startmenü schieben.
Auf gleiche Weise kann man ein Programm auch wieder an die ursprüngliche Stelle befördern, sollte sich herausstellen, dass der automatische Start doch benötigt wird.
Saubermachen, wo man schwer drankommt
In vielen Fällen nisten sich die unliebsamen Mitesser aber in der so genannten Registry ein. Das ist eine Art Datenbank, die Windows ständig im Hintergrund benutzt und für grundlegende Aufgaben braucht. Leider ist sie äußerst umfangreich und für Anwender schwer zu bedienen.
Selbst Profis verlieren gerne den Überblick, wenn sie dort manuell Änderungen vornehmen. Wer dabei einen Fehler macht, kann mit Folgeschäden am Betriebssystem rechnen. Schön ist es deshalb, wenn es dafür spezielle Programme gibt, die die Arbeit für den Nutzer verrichten.
Der Autostart-Manager listet alle Programme auf, die sich nach dem Windowsstart automatisch laden. Dazu gehören die Programme aus dem "Autostart"-Ordner im Startmenü und die Exemplare aus den speziellen Bereichen der Registry.
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