Versteckte Programme verbrauchen Rechenzeit
Windows-Tuning Teil 1: So startet der Computer schneller
Michael Knott
Das schnelle Starten von Windows XP gehört ohne Zweifel zu den Stärken des Betriebssystems. Wer sich aber gerne mal hier eine neue Software installiert und da eine Shareware ausprobiert, wird schnell bemerken, dass Windows zu einem Morgenmuffel mutiert, der lange zum Aufwachen braucht.
Grund sind meist eine aufgeblähte Registry und heimliche Programmstarts, die keiner braucht. Das kann nicht nur dem Windows-Hersteller Microsoft zur Last gelegt werden, sondern auch zahlreichen Softwareentwicklern, die mangels Programmierkultur, den Rechner zumüllen.
In diesem Tutorial erfährt man deshalb, wie man dem Betriebssystem etwas Wasser in's Gesicht schüttet und dem Computer unnötiges Arbeiten nach dem Einschalten erspart.
Kleine Speicherfresser
Häufigste Ursache für einen langsamen Windowsstart sind unnötige Zusatzprogramme, die mit Software mitgeliefert werden und sich automatisch bei jedem Windows-Start aktivieren. Erkennbar sind sie im günstigsten Fall an irgendwelchen Trayicons, die neben der Uhrzeit erscheinen. Manchmal arbeiten solche Zusätze auch völlig unbemerkt im Hintergrund und klauen hauptsächlich Rechenzeit und Speicher.
In den meisten Fällen funktioniert die jeweilige übergeordnete Software auch nach Abschalten des kleinen Bruders noch einwandfrei. Beispielsweise benötigt Winamp sein kleines Zusatzprogramm nicht zum Arbeiten. Auch diverse Drucker- und Soundkartenhersteller liefern gerne Software mit, die man gar nicht braucht.
Hewlett Packard wäre da so ein Kandidat. Das Unternehmen fügt seinen Druckern ein umfangreiches Softwarepaket bei, zu denen zahlreiche Unterprogramme gehören, die ständig im Hintergrund laufen. Wahrscheinlich denken HP-Entwickler, dass ihre Kunden von morgens bis abends ihre Computer zum Drucken und Scannen benutzen, sich den PC wohlmöglich nur zu diesem Zweck angeschafft haben.
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TuneUp Utilities 2006 kann ich nur empfehlen
das Programm ist eher eine Sammlung vieler praktischer Tools
unter anderem ist die Registry Entschlackung und Defragmentierung sehr nützlich
wenn man's per hand macht, lernt man aber gleich was dabei. und wenn ich mir so anschaue, welche registry-einträge manchmal repariert, gelöscht oder geändert werden sollen, frag' ich mich, wie einer ohne ahnung seine windows nicht zerlegen kann.
außerdem wäre der artikel "kauft euch tuneup und drückt auf optimieren" auch nicht so spannend ;-)
vielleicht sollte man erwähnen, dass manche tools nur einmal beim pc-start checken, ob man das original hat. so z.b. bei nero, acrobat und einigen anderen. deaktiviert man die, starten später die programme nicht mehr. also nur deaktivieren (nicht löschen) und wenn nachher nichts mehr geht, einfach wieder aktivieren.
btw: was ist am autostart-manager anders als an msconfig?
Natürlich kann man auch msconfig benutzen. Der Autostart-Manager ist aber ganz nett, weil er alle Autostart-Programme (aus Registry, Autostart-Ordner...) in einer Liste führt und einem direkt den Ordner öffnen kann, in dem sich ein Programm befindet. Man kennt ja nicht immer alles, was da aufgelistet ist.
Außerdem kann man die gelisteten Programme probeweise starten. Ich erwähne gerne mal das ein oder andere Freeware-Programm, um die Arbeit ihrer Programmierer zu unterstützen.
Die kleinen Programme sind schnell heruntergeladen, brauchen keinen Speicher und sind in der Regel genau auf ihren Zweck abgestimmt.
da hast du recht
Unerfahrende zerschießen sich schnell mal ihr System
aber das Progi nimmt mir ne Menge manuelle Einträge ab und ich habe nicht mehr so eine Zettelwirtschaft mit den ganzen Registry-Schlüßeln
Falsch. Die "Ecke unten rechts" nennt man "Infobereich", wie Rechtsklick und Eigenschaften auf der Startleiste zeigt.
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