Entwicklungsland findet hochauflösenden Anschluss
IFA-Bericht: HDTV - der Funke springt auf Deutschland über
Jede Messe steht unter einem Stern. Die diesjährige Funkausstellung in Berlin wird von HDTV, dem hochauflösenden Fernsehen, erleuchtet. Netzwelt.de hat sich für Sie durch die heiligen Hallen geschlagen und verrät Ihnen ob sich der Umstieg lohnt, was für Geräte Sie für den Empfang benötigen, wann HDTV in Deutschland verfügbar sein wird, und wie groß der Unterschied im Vergleich zum jetzigen PAL-Standard wirklich ist.

Inhaltsverzeichnis
- 1Bis zu fünf Mal besseres Fernsehen
- 2Gutes "i", schlechtes "p"?
- 3Plasma, LCD, Rückprojektion - Welche Geräte werden benötigt?
- 4Dem Fernsehen den Stempel aufdrücken
- 5Wann es endlich losgeht
- 6Auf welchem Wege gelangt HDTV ins Wohnzimmer?
- 7Jetzt schon HDTV-Hardware kaufen?
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Was macht HDTV besser?
- Welche Geräte braucht man für HDTV?
- Das HD-ready-Logo
- Wann und wie es losgeht
- Lohnt sich der Kauf eines neuen Fernsehers schon jetzt?
Heimkino-Freunde leben in Deutschland noch auf Bäumen, essen den ganzen Tag Bananen. Deutliches Grunzen dient der Verständigung. So sieht es aus, denn Spielfilme, Nachrichten und Dokus flimmern täglich im veralteten PAL-Standard über die Mattscheibe. In anderen Ländern ist die Technik wesentlich weiter. Das stört Sie nicht? Sie haben den Unterschied zwischen PAL und HDTV noch nicht gesehen.
Bis zu fünf Mal besseres Fernsehen
Der ist in der Tat beeindruckend. Auf der IFA wird der Besucher vom hochauflösenden Fernsehen erschlagen, da gibt es kein Entkommen. Eine ganze Halle beschlagnahmt die schöne neue Fernsehwelt. Superlative - der beste, größte, allergrößte Bildschirm hier, das schärfste, brillanteste Display dort.
Schon aus der Ferne überzeugen die Bilder durch nie gesehene Schärfe, satte Farben und großem Detailreichtum. Doch wo liegen genau die Unterschiede zwischen zukünftigem HDTV und heutigem PAL-Fernsehen?

Hierzulande gibt es die PAL-Norm bereits seit 1966. Bis zum heutigen Tag hat sich am Prinzip nicht viel verändert. Bis auf wenige Ausnahmen werden fast alle Sendungen im Halbbildverfahren, mit jeweils 360 Zeilen ausgestrahlt. Hieraus ergibt sich eine Gesamtauflösung von 720 Zeilen (horizontal - zwei mal 360 Zeilen), und 576 Linien (vertikal). Die Bildwiederholungsrate liegt bei 50 Hertz. Da in diesem Halbbildverfahren tatsächlich nur jede zweite Bildschirmzeile geschrieben wird, ist ein leicht flimmerndes Gesamtkunstwerk das Ergebnis.
Von technischer Seite aus betrachtet steckt Deutschland also in Sachen Fernsehen immer noch im tiefsten Mittelalter. Aber was macht HDTV nun besser?

Ich hatte selten meine Probleme. Die Erfahrungen von vielen Menschen, sicherlich auch hier im Forum, sprechen aber eine andere Sprache! Danke für den Hinweis mit Rudi Völler. Weis auch nicht was mich da geritten hat...
Glaubt nicht den PAL/HDTV Vergleichen auf der IFA oder sonstwo. die PAL bilder sind bei solchen vergleichen häufig schlechter gemacht als sie wirklich sind. den eindruck habe ich zumindest. und an...
Zitat: Der Verbraucher wird doch garnicht gefragt. Entscheidend sind die Filmgesellschaften,welches System mit welchem kopierschutz (zb BD+) wählen sie. Und HDTV,bislang gibt...
Zitat: [..] und wenn die industrie sich nicht einigt, dann muß es der verbraucher tun.[...] Der Verbraucher wird doch garnicht gefragt. Entscheidend sind die...
augen offen brauch ich nicht zu halten. ich hab drei news-feed-reader, die alle 2 minuten netzwelt.de abfragen! ;-) nee, aber jede stunde wird schon gecheckt. ich finde nämlich eure themen und euren schreibstil sehr...