Filesharing-Festplatten mit LAN-Anschluss im Test: Iomega, LaCie & Plextor
Lüfterlos und leise
Diese werden für die FTP-Funktionalität der Festplatte benötigt, wenn der anonyme Zugriff zuvor abgeschaltet wurde. Wer seinen Drucker zentral im WG-Wohnzimmer oder Büro aufstellen will, kann die PX-EH25L auch als Printserver verwenden. Die Backup-Option beschränkt sich leider nur auf den Abgleich von Daten zwischen der externen Festplatte selbst und den per USB angeschlossenen Laufwerken. Beim Iomega Network Hard Drive ist für die Datensicherung zwar eine separate Software nötig, dafür ist diese vielseitiger und erheblich einfacher zu handhaben.
Um weitere an die Netzwerk-Festplatte geklemmte Laufwerke nutzbar zu machen, müssen sie erst einmal formatiert werden. Danach werden sie als Ordner auf der PX-EH25L angezeigt. Mit dieser Formatierung erkennt sie Windows jedoch nicht mehr, wenn sie später direkt als externe Laufwerke an den PC angeschlossen werden. Neben der Formatierungs- bietet das Konfigurationswerkzeug auch eine Diagnose-Funktion. Damit die Festplatte nicht unnötig Energie verbraucht, schaltet sie nach einer individuell bestimmten Dauer von Inaktivität einfach ab. Bei eingeschaltetem "Wake on LAN" meldet sie sich jedoch gleich zurück, sobald ihre Dienste wieder gefordert sind.
Da die Plextor PX-EH25L dank ihres durchdachten Designs völlig auf Lüfter verzichtet, arbeitet sie deutlich leiser als die versammelte Konkurrenz. In ruhiger Umgebung hören wir sie zwar noch, aber dann beschränkt sich die noch vertretbare Geräuschkulisse auf ein Rauschen sowie einen kaum hörbaren Pfeifton im Hintergrund. Das typische Rattern beim Schreiben von Daten ist hier etwas ausgeprägter, da es nicht von lauteren Lärmquellen übertönt wird. Besonders empfindliche oder ruhebedürftige Zeitgenossen dürften sich aber dennoch am Betriebsgeräusch der PX-EH25L stören, wenn sie direkt neben der Tastatur auf dem Schreibtisch liegt.
Filesharing-Festplatten im Vergleichstest
Iomega Network Hard Drive, LaCie Ethernet Disk mini und Plextor PX-EH25L
Iomega Network Hard Drive, LaCie Ethernet Disk mini und Plextor PX-EH25L
Fazit: Klarer Sieger, klarer Nachholbedarf
Alle externen Festplatten unseres Vergleichstests haben zweifellos das Zeug dazu, das Leben von Filesharern leichter zu machen. Für netzwelt.de kann es hier aber nur eine geben, und das ist in diesem Fall eindeutig die Plextor Professional Network HDD PX-EH25L. Sie ist der mit Abstand leiseste und vielseitigste Netzwerkspeicher im Vergleich und verweist die anderen Mitbewerber auf die hinteren Plätze. Einziges Manko: Sie ist nicht nur teurer, sondern auch größer als die Konkurrenzmodelle von Iomega und LaCie. Was uns beim Iomega Network Hard Drive und der LaCie Ethernet Disk mini stört, ist das unangenehme Betriebsgeräusch.
Doch das lässt sich durchaus verschmerzen, denn schließlich liegt ein grundlegender Vorteil von Netzwerk-Festplatten darin, dass sie nicht direkt am Arbeitsplatz aufgestellt werden müssen. Für das Iomega Network Hard Drive sprechen der günstige Preis und die komfortable Backup-Funktion, für die LaCie Ethernet Disk der alternative USB-Anschluss. Schade finden wir jedoch in allen drei Fällen, dass die Übertragungsgeschwindigkeit auf maximal 100 Megabit pro Sekunde begrenzt ist, obwohl Gigabit-Netzwerke bereits gang und gäbe sind.
Weitere Informationen
Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir eine redaktionelle Übersicht erstellt. Sie finden das Special zu Filesharing hier.
Links zum Thema
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- Iomega
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