Filesharing-Festplatten mit LAN-Anschluss im Test: Iomega, LaCie & Plextor

Zweigleisig: Anschluss per Ethernet und USB

LaCie Ethernet Disk mini

Was an dieser externen Festplatte "mini" sein soll, bleibt zumindest auf den ersten Blick schleierhaft. Denn sie ist nicht nur das schwerste Modell des Vergleichs, sondern auch noch etwas klobiger als Iomegas Network Hard Drive. Ein Gigabyte Speicherplatz kostet bei der vorliegenden 250-Gigabyte-Variante umgerechnet circa einen Euro, womit die LaCie Ethernet Disk mini im preislichen Mittelfeld liegt. Auf den zweiten Blick, den wir diesmal auf die Produktpalette von LaCie werfen, erahnen wir den Grund für die zu Anfang unsinnig anmutende Namensgebung. Denn zu dieser gehören auch weitaus größere Modelle mit Kapazitäten in Terabyte-Regionen, welche die 1,44 Kilogramm schwere Ethernet Disk tatsächlich "mini" erscheinen lassen.

Sie ist bis auf die graue Frontblende in hellem Silber gehalten und trägt auf Vorder- und Rückseite ein reliefartiges LaCie-Logo zur Schau. Hier ist "Heavy Metal" angesagt, denn die Mini-Disk besteht zum größten Teil aus Gusseisen. Mit der Anmut eines Ziegelsteins dürfte sie jedoch bestimmt keinen Schönheitspreis gewinnen. Immerhin bietet der runde, blau beleuchtete Einschaltknopf etwas fürs Auge. Zum Lieferumfang gehören Kabel für USB und Netzwerk sowie ein Netzteil mit Anschlüssen für in- und ausländische Steckdosen. Eine knappe Bedienungsanleitung erklärt die wichtigsten Installationsschritte, aber leider nur zur Hälfte auf Deutsch.

Wer des Englischen nicht mächtig genug ist, ist mit dem ausführlichen Handbuch auf der mitgelieferten CD erheblich besser bedient. Darauf befindet sich auch ein Backup-Werkzeug, dass allerdings nur von Mac-Rechnern genutzt werden kann. Die LaCie Ethernet Disk mini ist die einzige Festplatte im Test, auf die sowohl über das Netzwerk als auch via USB zugegriffen werden kann. Weiterhin verfügt sie über einen praktischen, anschraubbaren Standfuß, der sie bei Bedarf hochkant stehen lässt.

Filesharing-Festplatten im Vergleichstest

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Iomega Network Hard Drive
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Iomega Network Hard Drive, LaCie Ethernet Disk mini und Plextor PX-EH25L
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Iomega Network Hard Drive, LaCie Ethernet Disk mini und Plextor PX-EH25L

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Plextor Professional Network HDD PX-EH25L
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Plextor Professional Network HDD PX-EH25L

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Iomega Network Hard Drive, LaCie Ethernet Disk mini und Plextor PX-EH25L
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Iomega Network Hard Drive, LaCie Ethernet Disk mini und Plextor PX-EH25L

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Plextor Professional Network HDD PX-EH25L
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Plextor Professional Network HDD PX-EH25L
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Plextor Professional Network HDD PX-EH25L

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Plextor Professional Network HDD PX-EH25L
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LaCie Ethernet Disk mini


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Die Handhabung der Ethernet Disk mini gestaltet ähnlich einfach wie beim Konkurrenten von Iomega. Wird sie per USB angeschlossen, erscheint im Windows-Arbeitsplatz ein neues Laufwerk mit Namen "EDMINILOGON". Eine angezeigte Speicherkapazität von knapp zwei Megabyte sorgt zunächst für Verwunderung, die aber nicht lange andauert: Ein Doppelklick auf die EXE-Datei im Hauptverzeichnis startet die Benutzeridentifikation durch Benutzer-ID und Kennwort, erst dann erhalten wir Zugriff auf den vollen Speicherplatz sowie die gespeicherten Daten. Über "Erweitert" können wir wählen, ob der Festplatte eine dynamische oder feste IP-Adresse zugewiesen wird.

Um sie im Netzwerk sichtbar zu machen, müssen wir die Such-Funktion von Windows nutzen. Schneller gehts mit einem rechten Mausklick auf die Netzwerkumgebung und den Unterpunkt "Computer suchen". Dort geben wir gemäß dem Handbuch den Namen "edmini" ein und finden die Festplatte schon nach wenigen Sekunden. Mit einem erneuten rechten Mausklick, diesmal auf den angezeigten Ordner auf der Ethernet Disk mini, richten wir sie als Netzlaufwerk ein um sie damit in der Laufwerksliste von Windows sichtbar zu machen.

Konfigurationsmöglichkeiten

Die Konfiguration des externen Speichers geht wie beim Iomega Network Hard Drive über den Internet-Browser vonstatten. In der Adressleiste geben wir dafür "http://edmini/" ein und klicken auf "Administration". Hier können wir unter anderem die Netzwerkeinstellungen aufrufen und verändern, die Festplatte mit FAT32 (Windows) oder EXT3 (Linux) formatieren sowie Freigaben und Benutzerprofile bearbeiten. Dabei besteht die Option, bestimmte Freigaben einfach zu sperren. Ebenfalls für erhöhte Sicherheit sorgt außerdem, dass nur eingetragene Benutzer Zugriff auf die Festplatte erhalten. Experten, selbsternannte oder professionelle Netzwerkadministratoren dürfte weiterhin das ausführliche System-Protokoll freuen.

Weitere Informationen

Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir eine redaktionelle Übersicht erstellt. Sie finden das Special zu Filesharing hier.

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