Filesharing-Festplatten mit LAN-Anschluss im Test: Iomega, LaCie & Plextor
Backup leicht gemacht
Einen Doppelklick und wenige Sekunden später können wir es als "NetHDD" mit dem Buchstaben "N:" wie ein gewöhnliches Festplatten- oder USB-Laufwerk nutzen. Über die Software gelangen wir auch schnell zu den Geräteeinstellungen. Dort haben wir die Möglichkeit, Kennwort, Datum, Uhrzeit, Netzwerkname und Menü-Sprache zu ändern. Über die erweiterte Konfiguration können wir zwischen dynamischer und fester Vergabe der Netzwerkadresse wählen, das Laufwerk formatieren oder die Standardeinstellungen wiederherstellen. Leider ist es nicht möglich, Benutzerprofile mit individuellen Rechten anzulegen.
Wer auf Nummer sicher gehen will, legt eine Sicherung seiner wichtigen oder privaten Daten an, besser bekannt als Backup. Mit Iomegas Automatic Backup dürfte das selbst absoluten Laien auf Anhieb gelingen. In vier simplen Schritten legen wir fest, was, wohin und wann abgespeichert werden soll. Zudem ist es dabei möglich, unerwünschte Dateien einfach herauszufiltern. Falls gewünscht, wird die Sicherung immer dann ausgeführt, sobald sich etwas am Inhalt der vorher festgelegten Ordner oder Dateien ändert: entweder sofort, nach Ablauf einer bestimmten Anzahl von Minuten, Stunden oder Tagen, oder zu einem auf Wochentag und Uhrzeit spezifizierten Termin.
Bei Bedarf erscheint ein Fenster, das über den laufenden Kopiervorgang informiert, muss aber nicht. Wenn die externe Festplatte wegen Netzwerkproblemen gerade nicht verfügbar ist, werden bis zu 500 Megabyte temporär auf die interne Festplatte des angeschlossenen Rechners ausgelagert. Damit es gar nicht erst soweit kommt, warnt die Software bei drohender Überfüllung des Backup-Laufwerks. Seine Einsatzbereitschaft signalisiert das Network Hard Drive mit einer blauen Leuchtdiode, die bei Zugriff blinkt.
Filesharing-Festplatten im Vergleichstest
Iomega Network Hard Drive, LaCie Ethernet Disk mini und Plextor PX-EH25L
Iomega Network Hard Drive, LaCie Ethernet Disk mini und Plextor PX-EH25L
Fieser Pfeifton
Doch die Beleuchtung ist leider nicht das Einzige, was auf den Betrieb der externen Festplatte hinweist. Liegt sie neben der Tastatur auf dem Schreibtisch, macht sie sich mit einem unangenehm hohen Pfeifton bemerkbar. Immerhin nimmt sich das leicht ratternde Zugriffsgeräusch daneben recht unaufdringlich aus. Doch dank der Netzwerkanbindung kann die Festplatte schließlich auch in oder unter den nächsten Schrank oder irgendeinen Ort gestellt werden, wo sie nicht mehr negativ auffallen kann.
Hier gilt es allerdings, noch ein externes Netzteil nebst Stromstecker unterzubringen. Beim Standortwechsel müssen folglich immer eine freie Steckdose sowie ein freier Netzwerkanschluss vorhanden sein. Sofern die Notebook- oder Reisetasche genügend Platz für das nötige Zubehör bietet, erweist sich der Transport des 870 Gramm schweren Magnetspeichers nicht als allzu schwerwiegend.
Weitere Informationen
Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir eine redaktionelle Übersicht erstellt. Sie finden das Special zu Filesharing hier.
Links zum Thema
- LaCie
- Iomega
- Sony Micro Vault Pro im Test
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- Seagate Barracuda 7200.8 und 7200.7 im Vergleichstest
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