Laptop für Geizgeile: Schnäppchen oder Billigware?
Asus A3L im Test: Was kann das 750-Euro-Notebook?
Benjamin Schnitzler
Davon abgesehen hat das Display jedoch einen guten Kontrast sowie eine angenehm helle und scharfe Darstellung zu bieten. Allerdings nimmt die Helligkeit zu den Rändern hin ab, was besonders in einem dunklen oder allein durch Kunstlicht erleuchteten Raum sichtbar wird. Das sonst noch gute Schwarz driftet dann an einigen Stellen in ein tiefdunkles Grau ab. Zudem wirkt die Kolorierung des Notebook-Bildschirms etwas schwachbrüstig, sprich etwas matt und nicht ganz farbecht.
Dafür überzeugt das Display mit einer sehr guten Weiß-Darstellung, die nicht zu grell erscheint und ohne eine graue oder gelbliche Patina auskommt. Während die seitlichen Einblickwinkel leicht für zwei Zuschauer nebeneinander ausreichen, ist der Spielraum für nach unten oder oben versetzte Sichtweise sehr gering bemessen. Schnell wirkt das Bild dabei zu dunkel oder wegen akuter Kontrastarmut entschieden zu hell. Sorgen um den richtigen Aufstellort muss sich der Benutzer glücklicherweise kaum machen, da die Spiegelungen gegen Null tendieren.
750-Euro-Notebook: Asus A3L
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Tastatur und Touchpad
Wer unterwegs gerne E-Mails schreibt oder sich mit Office-Software auseinandersetzt, dem sind gute Eingabegeräte mindestens ebenso wichtig wie gute Bildqualitäten. In dieser Hinsicht ist das Asus A3L zwar sehr gut verarbeitet, leistet sich aber dennoch ein paar kleinere Schwächen. Einerseits empfinden wir den Widerstand der Tastatur sowie den Druckpunkt der Tasten ein wenig zu hoch gewählt.
Dafür fällt die Geräuschkulisse beim Tippen wohltuend niedrig aus. Andererseits könnte das Fingerfeld des leicht vertieften Touchpads, das sich bisweilen wie ein Gummistopper anfühlt, gerne etwas gleitfähiger sein. Die Haptik der beiden Aluminiumtasten könnte wiederum kaum besser sein. Allerdings muss der Benutzer hier mit sehr lauten Klickgeräuschen leben können.
Ausstattung
Was wir im Innern des Asus A3L vorfinden, klingt kaum nach Billigware. Dazu zählen vier USB-2.0-Ports sowie Anschlüsse für FireWire, Kopfhörer, Mikrofon, Monitor, S-Video, Line-in, PCMCIA-Karten des Typs II, Modem und parallele Peripherie. Erfreuend hinzu kommt ein praktischer Kartenleser, der Speicherkarten der Formate SD, MMC, Memory Stick und Memory Stick Pro offen gegenübersteht.
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