Kompaktes Leichtgewicht mit 14-Zoll-Display
Toshiba Tecra M3 im Notebook-Test: Das leichte Schwarze
Benjamin Schnitzler
Geräuschentwicklung und Akkulaufzeit
Sicher werden sich einige Leser bis hier hin schon gefragt haben, weshalb die Lautsprecher des Tecra M3 noch nicht näher beschrieben wurden. Aus einem einfachen Grund: sie klingen derart mies, dass es vermessen gewesen wäre, ihnen ein eigenes Kapitel zur quasi nicht vorhandenen Klangqualität zu widmen. Schrill, krächzend, übersteuert und vollkommen bassfrei beschreibt den gebotenen Lärm noch am besten. Wohl dem, der Kopfhörer besitzt.
Bei einer gemessenen Zimmertemperatur von 27 Grad springt der Prozessorlüfter nach längerer Betriebszeit gerne einmal an. War der Lüfter längere Zeit inaktiv und nur das leise Pfeifen der Festplatte zu hören, legt sich der Lüfter mächtig ins Zeug, um den Prozessor wieder abzukühlen. Bis es soweit ist, kann es durchaus etwas lauter werden. Anschließend müssen wir allerdings schon genau hinhören, um das Notebook überhaupt noch wahrzunehmen.
Toshiba Tecra M3
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Um die Akkulaufzeit zu messen, nutzen wir alle verfügbaren Energiesparmaßnahmen des Power Savers aus. Für die Helligkeit des Displays wählen wir hingegen die Stufe 5 von 8, da uns das Bild sonst zu dunkel erscheint. Nach dem Abspielen einer Audio-CD und wenig anspruchsvoller Aufgabenbewältigung geht dem Tecra M3 nach eher mittelmäßigen zwei Stunden und 19 Minuten die Puste aus.
Gut bestückt, aber teuer
Dass Notebooks aus dem Hause Toshiba schon immer etwas teurer waren, räumt der Hersteller uns gegenüber selbst ein. Seine eigenen Preise siedelt er nach eigenen Angaben "im oberen Drittel" an. Dem können wir nur beipflichten, denn mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 2.599 Euro ist es glatte 400 Euro teurer als das schnellere, aber deutlich schwerere Asus W3400V.
Wer auf der Suche nach einem besonders günstigen Schnäppchen ist, wir beim Toshiba Tecra M3 bestimmt nicht fündig. Dafür punktet das ausgewogene Notebook mit sehr guter Verarbeitung, ansehnlicher Leistung, üppiger Ausstattung sowie einer dreijährigen Garantie. Ein höher auflösendes Display würde dem Tecra M3 jedoch erheblich besser stehen.
Die wichtigsten Daten finden Sie auf der nächsten Seite.
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