Kompaktes Leichtgewicht mit 14-Zoll-Display
Toshiba Tecra M3 im Notebook-Test: Das leichte Schwarze
Benjamin Schnitzler
Auf dem audio-visuellen Sektor hat es Anschlüsse für einen externen Monitor, Fernseher (S-Video) und Kopfhörer sowie integrierte Stereolautsprecher und ein Mikrofon zu bieten. Des Weiteren unterstützt es die drahtlose Kommunikation via Wireless LAN 802.11b/g, Bluetooth und Infrarot. Hinzu kommen verkabelte Schnittstellen für Firewire, Modem, Gigabit-LAN und ein Parallel-Anschluss. Bei den USB-2.0-Ports knapst Toshiba leider etwas, denn davon gibt es gerade mal zwei.
Reflexionsarmes Display
Im Gegensatz zum W3400V von Asus mit 1.280x768 Pixeln, beschränkt sich die Auflösung des 14,1 Zoll großen Toshiba-Displays auf 1.024x768 Bildpunkte. Wer gerne und viel mit Desktop-Symbolen hantiert, wird deshalb schnell in seine Schranken verwiesen. Doch selbst für ausgiebige Surf-Touren im Internet erweist sich die Auflösung noch als vollkommen ausreichend. Für die nächste Modellpflege würden wir uns dennoch ein Display mit mehr Spielraum wünschen, damit sich auch mehrere Fenster bequem nebeneinander anzeigen lassen.
Über die optimale Auflösung eines Notebook-Displays ließe sich sicherlich ausgiebig streiten, aber nicht über dessen Bildqualität. Besonders positiv fällt uns auf, dass es auf dem Schirm des Tecra M3 kaum zu Spiegelungen kommt. Zudem besticht das Display mit einem scharfen Schriftbild und angenehm hellen Darstellung. Daneben streicht es jedoch auch ein paar negative Kritikpunkte ein.
Toshiba Tecra M3
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Kein Farbwunder, aber videotauglich
Zum einen wirken die Farben etwas matt und auch deren Echtheit lässt zu wünschen übrig. Zum anderen ist der untere Teil der Bildfläche schlechter ausgeleuchtet als der Rest, was im Alltagsbetrieb jedoch nur selten auffällt. Außerdem lassen sich unterschiedliche Graustufen zum Teil nur schwer differenzieren. Während sich bei einer komplett weißen Anzeige noch ein leichter Grauschleier einschleicht, wirkt die Schwarzdarstellung satt und kräftig.
Die Wiedergabe von Videos stellt für das Tecra M3 einer der leichteren Übungen dar. Schlieren sind zwar nicht zu erkennen, aber natürlich bleiben die eben genannten, qualitativen Abstriche nach wie vor bestehen. Außerdem verhält sich das Display empfindlich gegenüber Veränderungen des Blickwinkels: seitlich betrachtet leidet es schnell an Kontrastarmut, bei leicht angewinkelter Sicht von oben oder unten wirkt das Bild deutlich blasser beziehungsweise dunkler.
Touchpad, Trackstick und Tastatur
Wer nicht extra eine USB- oder Funkmaus mit sich herumschleppen will, muss wohl oder über mit dem Vorlieb nehmen, was das Notebook an Zeigegeräten zu bieten hat. Je nach persönlichem Gusto kann der Benutzer selbst entscheiden, ob er das Touchpad oder lieber den Trackstick verwenden will.
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