Der erste Organizer mit eingebauter 4-GB-Festplatte!
Plattenbau: PalmOne LifeDrive im Test
Mobile Computing
Das LifeDrive ist mit Abmessungen von 121 x 73 x 19 Millimeter, bei einem Gewicht von 191 Gramm recht sperrig geraten. Dafür packten die Entwickler auch nahezu alles in das schicke Gehäuse, was einen guten Organizer auszeichnet.
Berechnungen stellt ein XScale-Prozessor von Intel bei 416 Megahertz an. Schmale 16 Megabyte ROM unterstützen ihn bei der Arbeit. Die auf der vier Gigabyte großen Festplatte abgelegten Inhalte, erblicken auf einem berührungsempfindlichen TFT-Display mit über 65.000 Farben das Licht. Die Auflösung liegt bei 320 x 480 Pixel. Trotz Multimedia-Anspruch hat der PalmOne keine integrierte Kamera. Für die drahtlose Anbindung sorgen dafür Bluetooth und WLAN. Ein Kartenslot an der Oberseite nimmt SD- und MMC-Karten entgegen.
LifeDrive vs. MP3-Player
Soviel steht fest: Mit dem LifeDrive wildert PalmOne in fremden Revieren. Nicht nur die Festplatte soll ihn zum MP3-Player-Schreck machen. Auch der Standard-Anschluss für den Kopfhörer, eigentlich eine Selbstverständlichkeit, aber keineswegs die Regel, machen den Zwitter interessant für Musikfreunde. Die 3,5 Millimeter große Klinke befindet sich an der Unterseite des Gerätes. Auf den ersten Blick recht unverständlich, liefert der zweite Blick aber eine Erklärung für die schräge Positionierung.
Dank der symmetrischen Bauweise, verschwindet das LifeDrive einfach verkehrt herum in der Hosentasche, der Kopfhörer-Anschluss liegt dann wieder da, wo er hingehört. Weiterer Effekt - der Steuerungsjoystick liegt jetzt ebenfalls oben, und kann so besser bedient werden. Leider lässt sich die Belegung der Richtungen nicht ändern. Für den Titelsprung, oder das Ändern der Lautstärke, muss man also umdenken.
Als MP3-Player enttäuscht das LifeDrive, jedenfalls im Grundzustand. Die mitgelieferte Software "Pocket Tunes" erlaubt lediglich rudimentäre Steuerfunktionen. Headset oder Kopfhörer gehören nicht zum Lieferumfang. Immerhin lassen sich Playlisten erstellen und speichern, einzelne Titel oder Wiedergabelisten wiederholen, und Titel in zufälliger Reihenfolge abspielen. All diese Einstellungen müssen aber wohl oder übel mit dem Eingabestift getätigt werden, was in der Praxis ziemlich nervig ist.
Druckversion | Links zum Artikel | Kommentare
« zurück 1 | 2 | 3 | 4 | 5 weiter »
Mehr über: Hardware, Testbericht, PDA, Palm
-
5800 XpressMusic: Nokia lüftet das Tube-Geheimnis
Nokias erstes Handy mit Touchscreen ist ein Musikliebhaber -
UMTS-Weitwurf: Samsung SGH-Z500 im Test
Alles was UMTS zu bieten hat, kompakt verpackt -
Im Test: Musik-Handy Samsung F400
Doppel-Slider mit externen Lautsprechern von Bang & Olufsen
Links zum Artikel
nach oben




