Der erste Organizer mit eingebauter 4-GB-Festplatte!
Plattenbau: PalmOne LifeDrive im Test
Willkommen im Kreißsaal - hier und jetzt erleben Sie die Geburt einer neuen Gerätegattung. Ziehen Sie sich daher bitte die ausliegenden Handschuhe an, stülpen Sie die Haube und den Mundschutz über, und seien Sie Zeuge, wie netzwelt.de das PalmOne LifeDrive seziert.

Inhaltsverzeichnis
- 1Normalo mit dickem Bauch
- 2LifeDrive vs. MP3-Player
- 3Lange Bedenkzeiten bei der Musikwiedergabe
- 4Im harten Geschäftsalltag
- 5Ohne gemeinsamen Nenner: LifeDrive und WLAN-Router
- 6Fazit: Ein großer Schritt für Palm, nicht ganz in die richtige Richtung
- 7Technische Daten
Die PDA-Welt hatte bislang ein derbes Problem - Nahezu alles ist heutzutage mit den mobilen Organizern möglich. Fotos, Videos, Musik. Alles was Spaß macht und vom schnöden Geschäftsalltag ablenkt, fand nach und nach auch bei den Mini-PCs Einzug. Doch wer sich näher mit solch einem Gerät beschäftigt, stellt beim Blick auf den Speicherplatz mit Schrecken fest, das bereits bei 256 Megabyte das Ende der Fahnenstange erreicht ist. Wohin also mit dem ganzen Multimedia-Zeugs?
Normalo mit dickem Bauch
Wer mehr Platz benötigt mußte bislang auf Speicherkarten zurückgreifen. Bezahlbar sind hier allerdings auch nur maximal ein Gigabyte. Das seit kurzem erhältliche LifeDrive von Palmone ist der erste PDA mit integrierter Festplatte. Doch rechtfertigt eine Hitachi-Platte mit einer Kapazität von vier Gigabyte die vollmundige Ankündigung der Werbemenschen, erblickt hier wirklich eine neue Gattung das Licht der Unterhaltungswelt ?
Denn im Grunde ist das LifeDrive ein Organizer, wie beispielsweise der Tungsten E2, nur eben mit Festplatte im Bauch. Und ein besonders schickes Gehäuse trägt es ebenfalls zur Schau. Die silberfarbene Hardware macht einen äußerst wertigen Eindruck. Kernelemente sind ein Fünf-Wege-Joystick zur Navigation, vier Tasten für eine direkte Programmanwahl, jeweils ein extra Drücker für Sprachnotizen und das Umschalten des Bildschirminhaltes.
Diese seitliche Taste haben wir uns schon für frühere Modelle gewünscht. Mit einem Druck wechselt die Ansicht vom Hoch- in das Querformat. Dies war zwar bei fast allen von uns getesteten Modellen möglich. Jedoch mußte hier extra die Systemsteuerung bemüht werden. Gerade beim Anzeigen von Bildern oder Videos ist so eine Taste also extrem komfortabel, und spart Zeit und Nerven.
LifeDrive
Dieser Bildschirm erscheint automatisch sobald eine Speicherkarte eingelegt wird
Weitere Informationen
Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir eine redaktionelle Übersicht erstellt. Sie finden das Special zu MP3-Player hier.
