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01.09.2005
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Günstiger und verstellbarer: Der kleine Bruder des L778

Eizo FlexScan S1910 im Test: Spieletaugliches LCD für Anspruchsvolle

Benjamin Schnitzler

Mit dem Eizo FlexScan S1910 bekommt der luxuriöse L778 endlich einen "kleinen" - und vor allem - günstigeren Bruder. Um für schnelle Spiele und Videosequenzen gerüstet zu sein, verfügt er ebenfalls über ein reaktionsfreudiges Display mit "Dynamic Motion Picture Overdrive". Mit ihren 19 Zoll messenden Bildflächen sowie dem hohen Kontrast von 1.000:1 sind der S1910 und L778 sozusagen Geschwister im Geiste.

Während sich die inneren Werte der beiden Werkskollegen kaum voneinander unterscheiden, heben sie sich zumindest äußerlich stark voneinander ab. Denn anders als der L778 hat der S1910 weder ein integriertes Sound-System, noch einen USB-Hub oder Helligkeitssensor zu bieten, aber dafür mehr Verstellmöglichkeiten und eine schlankere Optik. Wie es sich für einen modernen Flachbildschirm gehört, befindet sich auf der Rückseite ein digitaler Anschluss neben dem analogen.

Eizo FlexScan S1910

  • Eizo FlexScan S1910
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  • Eizo FlexScan S1910
  • Eizo FlexScan S1910
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Inhaltsverzeichnis

Weniger Bares, mehr Verstellmöglichkeiten

Eine unverbindliche Preisempfehlung von 569 Euro macht den S1910 zwar nicht gerade billig, jedoch immerhin 90 Euro günstiger als den L778. Ein ähnlicher Preisunterschied schlägt sich auch auf den freien Handel nieder, in dem der S1910 ab etwa 510 Euro zu haben ist. Angesichts einer fünfjährigen Garantie mit Vor-Ort-Austauschservice wirken die hohen Anschaffungskosten aber plötzlich gar nicht mehr so abschreckend.

Mit seiner Pivot-Funktion, welche ein Drehen des Bildes in die Senkrechte ermöglicht, um lange Listen oder Tabellen besser lesbar zu machen, übertrumpft der Eizo S1910 den L778. Daneben lässt sich die Höhe des Displays um zehn Zentimeter, der Neigungswinkel um 30 Grad nach hinten verstellen. Weiterhin kann es um bis zu 35 Grad nach links oder rechts gedreht werden.

Optik: Schlicht und Praxis-tauglich

Dass der S1910 für die Praxis geeignet ist, meint nicht etwa eine besondere Fähigkeit zur Bewältigung alltäglicher Aufgaben, sondern bezieht sich vielmehr auf die Optik des Flachbildschirms. Denn im vorliegenden, TCO03-gemäßen Hellgrau würde er bestens zum Inventar einer Zahnarztpraxis passen. Glücklicherweise ist er noch in deutlich aufregenderem Schwarz erhältlich.


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Anonym, am 26.11.2005 20:46

interpollieren heisst doch nicht ... runterrechnen??!! Alle LCDs müssen die Auflösung HOCHrechnen. Wichtig zu wissen ist, ob das Seitenverhältnis dann noch stimmt (schwarze Balken sichtbar) oder ob auf Vollbild hochgerechnet wird (Seitenverhältnis stimmt nicht mehr). gruss tom


Bentleman, am 28.11.2005 09:19

Darüber ließe sich jetzt streiten, welche Bezeichnung nun die bessere ist: Runterrechnen, weil eine geringere Anzahl von Bildpunkten angezeigt wird, oder hochrechnen, weil weniger Bildpunkte auf größerer Fläche verteilt werden. Der S1910 zoomt das Bild bei niedrigeren Auflösungen immer auf Vollbild. Bei 1.024x768 Pixeln etwa ändert sich das Seitenverhältnis dann zwar leicht, aber davon merkt man in der Praxis eigentlich nichts.


richter0701@gmx.net, am 18.12.2005 14:11

Hallo, ich habe den Monitor seit gestern! Er ist wirklich beeindruckend, nur konnte ich auf der beliegenden CD und im Netz keine Pivot Software finden. Gibt es die überhaupt???? Der Monitor lässt sich zumindest um 90° drehen! Antwort bitte an meine email mitschicken (richter0701@gmx.net)!! Danke, Jan


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