IFA 2005: Das zeigen Toshiba, Philips & Co.
Mini und maxi: Samsung schwankt zwischen den Extremen
Im IFA-Produtkportfolio von Fujitsu-Siemens finden sich darüberhinaus noch der neue Wohnzimmer-PC Scaleo E, der unter anderem über Dual-Scart und DVI verfügt, sowie neue Modelle des Activity Media Center und ein neuer Activity Media Player.
Zwei Highlights von wortwörtlicher Größe werden am Stand von Samsung zu bewundern sein - die weltweit größten Plasma- und LCD-TV-Modelle. die HDTV-fähigen Geräte mit einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten punkten mit Bildschirmdiagonalen von 102 beziehungsweise 82 Zoll. Einen echten Gegensatz dazu stellt der Mini-Ket VP-M2100 dar, ein Camcorder, der zugleich Digitalkamera, Web-Cam und MP3-Player ist - und das im Mini-Format.
DVD-Geräte, Heimkinoanlagen und MP3-Player runden das Angebot von Samsung ab. Zudem präsentiert der südkoreanische Konzern mit dem AV-R3000 seinen ersten AV-Digitalreceiver mit Features wie sechs digitalen Video-Eingängen (vier HDMI, zwei DVI), je einen HDMI- und DVI-Ausgang, DCDI-Technologie sowie Surround-Sound. Damit verwandeln sich "die heimischen vier Wände des Heimkino-Enthusiasten je nach Stimmung in einen Kinosaal, eine Konzerthalle oder einen Jazzkeller" - verspricht Samsung.
Hitachi bringt ganze HDTV-Serie
Hitachi nutzt die IFA, um erstmals seine komplette Master Class Series zu präsentieren - Spitzentechnologien und Flaggschiff-Produkte innerhalb der Produktbereiche Plasma TV & LCD TV (Picture Master), Heimkino-Beamer (Cine Master), DVD Cam (Movie Master) und DVD-HDD-Rekorder (Memory Master).
Auch hier wird das Thema HDTV groß geschrieben: Sowohl die Flachbildschirme als auch die Beamer und DVD-Geräte sind mit dem neuen Standard kompatibel. Auf diese Weise soll für den Kunden bereits jetzt ein breites Angebot an HDTV-Geräten geschaffen werden, da High-Definition zum Ende dieses Jahres langsam zur Realität wird - dann starten die ersten Fernsehsender mit der Übertragung von Sendungen in High-Defintion-Qualität.
Philips mit extravaganten Ideen
Ein Schmankerl für Audio-Freaks hat Philips in petto: Mit dem "Streamium Wireless Music Center" lässt sich die private CD-Sammlung ganz einfach speichern und verwalten. Die Daten von bis zu 750 Musik-CDs können auf der integrierten 40-Gigabyte-Festplatte abgelegt werden. Die in MP3 umgewandelten Musikdateien werden dann per Streaming kabellos auf bis zu fünf Stationen übertragen, sodass der Konsument auf Wunsch in jedem Raum seiner Wohnung die gleiche Musik oder aber auch eine jeweils unterschiedliche Musik hören kann.
Ein echter Hingucker ist das "Digital Photo Display", das bereits aus der Fernsehwerbung bekannt ist. Mit diesem "digitalen Bilderrahmen" können digitale Fotos im Standbild oder als Dia-Show präsentiert werden. Zwischen 50 und 80 Bilder lassen sich via USB von SD-, MMC-, Memory Stick- oder Compact Flash-Speicherkarten oder auch direkt von der Digitalkamera auf das Display überspielen.
Philips Bilderrahmen-Innovation besteht aus einem hochwertigen transparenten Acrylrahmen ohne Marken-Schriftzug, in dem sich ein 14 x 9 Zentimeter großer LCD-Bildschirm befindet. Mit 133 Pixel pro Zoll hat er eine weitaus höhere Auflösung als viele TFT-Displays. Hinzu kommen 16-Bit Farbdarstellung und die variabel auf bis zu 200 nits einstellbare Helligkeit. Als Ergebnis soll das "Digital Photo Display" Bilder so scharf und brillant darstellen, dass sie hochwertigen Papierabzügen in nichts nachstehen.
