Die Highlights im Home Entertainment-Bereich

IFA 2005: Das zeigen Toshiba, Philips & Co.

Mehr als 1.000 Aussteller werden sich am kommenden Wochenende auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) tummeln. Neben bekannten Radio- und Fernsehsendern wie Deutschlandradio und ARD sowie den Chipherstellern AMD und Intel werden auf der weltweit größten Messe für Consumer Electronics auch die namhaftesten Elektronikgerätehersteller vertreten sein. Welche Highlights Toshiba, Philips & Co. an ihren Ständen zu bieten haben, hat netzwelt.de für Sie zusammengefasst.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Toshiba mit HDTV-Rundumschlag
  2. 2Flachbildschirme: Neue Technologie für noch bessere Bildqualität
  3. 3Der Fernseher als Schaltzentrale
  4. 4Mini und maxi: Samsung schwankt zwischen den Extremen
  5. 5Hitachi bringt ganze HDTV-Serie
  6. 6Philips mit extravaganten Ideen

Zentrales Thema ist einvernehmlich das digitale Zuhause der Zukunft. Neue Technologien wie HDTV stehen dabei eindeutig im Vordergrund - kaum ein Plasma- oder LCD-Fernseher, der nicht über den hochwertigen Bildstandard verfügt. Und auch Peripheriegeräte wie DVD-Player und -Rekorder sind darauf vorbereitet.

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Toshiba mit HDTV-Rundumschlag

Der japanische Elektronikriese Toshiba setzt ebenfalls auf High-Definiton und will auch entsprechende DVDs auf den Markt bringen. Auf diesen Disks werden die Informationen mit einem blau-violetten Laser ausgelesen, der auf gleichem Raum mehr Daten abtasten kann als ein herkömmlicher roter Laser. Im Detail heißt das, dass auf einer HD-DVD mehr Speicherplatz als auf einer DVD vorhanden ist, da die Informationen dichter geschrieben werden können. Zudem sind pro Seite bis zu drei Schichten möglich, die jeweils eine Kapazität von 15 Gigabyte bieten. Insgesamt können somit bis zu 90 Gigabyte Speicherplatz erreicht werden - gegenüber 4,7 Gigabyte auf einer herkömmlichen DVD.

Um den Übergang zu HD-DVDs zu erleichtern wird es in der ersten Zeit auch so genannte "Combination Disks" geben, die auf der einen Seite herkömmliche DVDs, auf der anderen Seite jedoch HD-DVDs sind. Diese Disks sind sowohl in aktuellen DVD-Playern abspielbar als auch in HD-DVD-Geräten der Zukunft.

Damit die Video- und Audiodaten dann auch möglichst verlustfrei übertragen werden, stattet Toshiba seine neuen Geräte teilweise zudem bereits mit einem High-Definition Multimedia-Interface (HDMI) aus, einer volldigitalen Schnittstelle, die entscheidende Vorteile bietet: zum einen wird die Übertragungsqualität nicht beeinträchtigt, zum anderen werden die Datenübertragungsraten erhöht, sodass auch HD-Signale übertragen werden können.

Flachbildschirme: Neue Technologie für noch bessere Bildqualität

Eine bessere Bildqualität will Toshiba auch mit der neuen Flachbildschirmtechnologie SED erreichen. Die in Zusammenarbeit mit Canon entwickelten "Surface Conduction Electron Emitter Displays" sollen die Vorteile klassischer Röhrenfernseher mit denen aktueller LCD- und Plasmabildschirme vereinen:

Die Fernseher der Zukunft bieten eine Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel und sind somit für Filme in High-Definition-Qualität geeignet. Hinzu kommen extrem kurze Reaktionszeiten, eine schlierenfreie Darstellung sowie helle, hochauflösende und kontrastreiche Bilder, die aus jedem Betrachtungswinkel angesehen werden können.

Wie auch die klassischen Röhrenfernseher basiert die neue Technologie auf der gezielten Emission von Elektronen, die eine in die Glasoberfläche des Bildschirms integrierte fluoreszierende Schicht aus Phosphor beim Auftreffen zum Leuchten bringen. Während sich Bildröhrern allerdings mit einerm einzigen gebündelten Elektronenstrahl begnügen müssen, verfügen SED-Bildschirme über die gleiche Anzahl von Elektronen-Emittern wie Bildpunkte auf dem Schirm vorhanden sind.

Der Fernseher als Schaltzentrale

Mit seinem "Network TV" verknüpft Toshiba darüberhinaus hochqualitatives HD-Fernsehen mit den Vorteilen von LAN- und USB-Konnektivität. Das Flatscreen-TV-Gerät kann im Heimnetzwerk mit PCs, Notebooks, LAN-Festplatten sowie über USB mit Mobiltelefonen, USB-Sticks und Digitalkameras kommunizieren. Und auch der Zugriff aufs Internet ist möglich: Das Abspeichern von Fernsehsendungen im MPEG-4-Format, das Lesen von E-Mails und das Browsen im Internet werden somit genauso selbstverständlich wie einfaches Fernsehen.

Ebenfalls netzwerkfähig ist der "Myrica Media TV" von Fujitsu-Siemens, der natürlich auch erstklassige Bild- und Tonqualität nach High-Definition-Standard ermöglicht. An den Bildschirm kann zudem beispielsweise das ebenfalls von Fujitsu-Siemens angekündigte Storagebird LAN angeschlossen werden, ein System, auf dem Audio-, Video- und Bilddaten bequem gespeichert und wieder abgerufen werden können.