Den Wärmestau effektiv verhindern
Stau im PC: Tipps gegen den Hitzetod
Michael Knott
Mit dem Fön kann es jedoch vorkommen, dass sich der Staub im Inneren verteilt und wieder an anderer Stelle niederlegt. Beim Gebrauch des Staubsaugers ist Vorsicht geboten: Der Saugrüssel sollte die zu säubernde Komponente keinesfalls berühren, da es sonst zu mechanischen Schäden kommen kann. Den Lüfter des Netzteils oder Prozessorkühlers im laufenden Betrieb abzusaugen, ist bei Ventilatoren mit Überlast- oder Blockierschutz unbedenklich, da sie ihren Dienst selbst nach einem Stillstand automatisch wieder aufnehmen.
Untertakten: Prozessor und Grafikkarte kaltmachen
Oft werden Mainboards oder Grafikkarten ab Werk mit Software-Tools zur Übertaktung ausgeliefert. Statt für ein paar Benchmarkpunkte oder Bilder pro Sekunde mehr die Stabilität des gesamten Systems aufs Spiel zu setzen, lassen sich diese auch umgekehrt einsetzen. Aktuelle AMD- und Intel-Prozessoren takten via "Cool'n'Quiet" oder "SpeedStep" automatisch herunter, wenn sich der Rechner im Leerlauf oder unausgelastetem Zustand befindet.
Nach dem Aktivieren der entsprechenden BIOS-Funktion sowie der Installation der passenden Programme oder Treiber müssen in der Systemsteuerung von Windows zunächst die "Energieoptionen" aufgerufen werden. Ins Energieschema "Minimaler Energieverbrauch" versetzt, läuft der Prozessor nur dann auf voller Geschwindigkeit, wenn es wirklich nötig ist. In allen anderen Situationen verbraucht er weniger Strom und erzeugt weniger Wärme.
Sollte das nicht so reibungslos funktionieren oder der Prozessor die dynamische Frequenzanpassung nicht unterstützen, können die eben genannten Tools Abhilfe schaffen. Bei Grafikkarten ist es heutzutage bereits gang und gäbe, dass die GPU im reinen 2D-Betrieb langsamer und somit kühler läuft. Mit dem passenden Werkzeug oder Treiber lassen sich dem Grafik-Prozessor und -Speicher aber leicht noch deutlich niedrigere Taktraten abverlangen. Mehr zu diesem Thema erfahren Sie in unserem Ratgeber "Untertakten: PC-Tuning mal anders".
Wasserkühlung: Korrosionsschutz - Bakterienkiller und Metallschützer
Mit einer Wasserkühlung können dem PC selbst heißeste Sommertage nichts anhaben. Doch auch hier kann einiges schiefgehen, was den Rechner letztendlich doch wieder dem hitzebedingten Ableben näher bringt. Destilliertes Wasser zu verwenden, ist schon ein guter Ansatz, reicht aber nicht aus. Erst die Kombination mit einem Korrosionsschutz macht es zur optimalen Kühlflüssigkeit.
Druckversion | Links zum Thema | Kommentare
« zurück 1 | 2 | 3 | 4 weiter »
-
Wasserkühlung für die Xbox 360
Innovatek X-Matic macht Microsoft-Konsole kalt -
Coole Alternative für nervende PC-Lüfter
Innovatek-Kühltürme für ruhebedürftige Rechner -
Ratgeber: Das richtige PC-Netzteil finden
Der richtige Stromversorger für Ihren Rechner
Mehr über: Modding, Silent-PC, Verbraucher-Ratgeber, Hardware
Links zum Thema
Stau im PC: Tipps gegen den Hitzetod von netzwelt.de steht unter einer Creative Commons-Lizenz. Sie dürfen die Texte für nicht-kommerzielle Zwecke nutzen, bei Angabe und Verlinkung der Quelle "netzwelt.de".
Klicken Sie hier für weitere Informationen
nach oben








