Wie klappt das Tippen mit dem Lichtschwert?
Lichtgestalt: Celluon Lasertastatur im Test
Michael Knott
Sie mögen Star Wars? Sie werden die Lasertastatur von Celluon heiß und innig lieben. Licht aus, Vorhang auf - wo immer Sie diese Lasertastatur einschalten, bewundernde Blicke und offene Münder werden Ihnen gewiss sein. Mit reinem Laserlicht projiziert der kompakte Laserkey ein vollständiges Tastenlayout auf nahezu jede Oberfläche. Wenn es sein muss auch auf den durchtrainierten Waschbrettbauch.
Wer längere Texte auf einem mobilen Gerät eingeben muss oder will, kommt schnell an die Grenze des Zumutbaren. Buchstaben, so groß wie ein Stecknadelkopf, wollen hier mit einem Eingabestift zielgenau getroffen werden. Oder Sie erfassen die Texte am PDA mit Ihrer eigenen - pardon - Sauklaue. Die Ergebnisse der Erkennungsprogramme sind allerdings auch nach einer gewissen Eingewöhnungszeit eher durchschnittlich. Bleibt der Griff zu tragbaren Eingabegeräten aus dem Zubehörhandel.
Tastatur auf doppelte Feuerzeuggröße geschrumpft
Dort wurden PDA- und Smartphone-Nutzer zwar fündig. Doch trotz faltbarer Mechanik nehmen diese Tastaturen immer noch recht viel Platz im Handgepäck ein, und wer wirklich Platz hat, greift meistens sowieso direkt zum Notebook.
Mit Abmessungen von 93 x 37 x 35 Millimeter, bei einem Gewicht von 109 Gramm, nimmt die "Laserkey CL800BT" von Celluon wesentlich weniger Platz als jede faltbare Tastatur im Aktenkoffer weg. Wie das geht? Ganz einfach, man lässt sämtliche Hardwaretasten weg.
Die Technik: Laserlicht ist nur ein Hilfsmittel
Die Vorderseite der Laserkey ist dreigeteilt. Die auffälligsten Details sind drei Plexiglasfenster. Aus der obersten Öffnung wird der Laser abgestrahlt, der auf der Oberfläche eine Standard-Tastatur simuliert. Das rote Laserlicht dient lediglich zur Visualisierung. Das Erkennen der Position der Hand und des jeweiligen Fingers, übernimmt eine zweite Schicht. Diese ist für das menschliche Auge unsichtbar und wird per Infrarot abgestrahlt.
Celluon Laserkey CL800BT
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