Die netzwelt-Serie zur Bundestagswahl

Wahl-Spezial: Parteien zum Thema Datenschutz

Im laufenden Wahlkampf weiß jeder, welche Positionen die großen Parteien vertreten. Ein Blick in die Zeitung genügt, und man ist von A wie Arbeitsmarkt bis Z wie Zuwanderung informiert. Tatsächlich? Einiges wird nur grob angeschnitten - darunter auch das Internet und sämtliche zugehörige Belange. Netzwelt holt das mit der dreiteiligen Serie "Wahl-Spezial" nach.

Wahl-Spezial: Parteien zum Thema Datenschutz

Ähnlich wie die Automobilclubs ihren Mitgliedern die Parteiprogramme bezüglich Kfz- und Öko-Steuer, Umwelt und Verkehr vorstellen, erläutert netzwelt die für Internet-Nutzer interessanten Themenbereiche Datenschutz, Filesharing, Internet-Versorgung, Patent- und Urheberrecht und stellt die dazugehörigen Positionen von CDU, FDP, Grünen, Linkspartei und SPD klar. Für den ersten Teil der Serie muss die Problematik der Vorratsdatenspeicherung aus dem allseits beliebten Thema Datenschutz herhalten.

Überwachung: Sicherheit contra Privatsphäre

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Sicherheit im Internet ist nicht erst seit den Terroranschlägen in New York und London ein großes Thema. Neben Terrorabwehr sind Kriminalitätsbekämpfung und Jugendschutz seit jeher Bereiche, die Internet-Fahndern und besorgten Eltern nahe liegen. Wie weit staatliche Maßnahmen allerdings gehen sollen und dürfen, wird heiß diskutiert: Was für die Einen den Untergang der informationellen Selbstbestimmung bedeutet, loben die Anderen als Fahndungshilfen und Präventiv-Maßnahmen.

Überwachungskameras an öffentlichen Plätzen sind ein gutes Beispiel. Steht die Privatsphäre oder gar der menschlichen Würde auf dem Spiel oder ist die Kamera nur ein zeitgemäßes, aber nötiges Übel, das den unbescholtenen Bürger eigentlich nie tangiert und seiner Sicherheit trotzdem zu gute kommt? Zwar haben Überwachungskameras - abgesehen von ein paar Webcams - mit dem Internet wenig zu tun, doch die Thematik ist die gleiche. Und das Internet hält weit mehr Beispiele bereit.

Provider speichern (Flatrate-)Nutzungsdaten

Damit der Kunde am Monatsende die korrekte Summe auf seiner Rechnung stehen hat, müssen sowohl Mobilfunkbetreiber als auch Internet-Provider Verbindungsdaten zeitweilig speichern. Solche Datensätze beinhalten Name, Adresse, Verbindungsdauer, Datenvolumen, Uhrzeit, IP-Adresse oder Mobilfunkzelle und Gesprächspartner beziehungsweise Ziel-IP. Wie man sich leicht denken kann, sind solche Daten nicht nur für die Abrechnung interessant.

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Beiträgeinsgesamt 5 Beiträge

Zitat: hi girls i just want you to know that it is possible to go qut with my dog until mum says "pleaasssse come home" Sinn?? Vermutlich keiner, aber man muss ja...

hi girls i just want you to know that it is possible to go qut with my dog until mum says "pleaasssse come home"

Oh Mann, Wo Leben wir eigentlich.

Wer Parteien glaubt, ist selber schuld. Churchill hat mal gesagt, dass die Demokratie die schlechteste Staatsform ist, die es gibt. Aber er kennt keine bessere *g*

Irgendwie überrascht es mich gar nicht, dass die CDU für die Speicherung der Daten ist. Dass aber die Linkspartei sich so vehement dagegen ausspricht, ist doch geheuchelt. Immerhin hat ein Parteiteil noch bis vor 16...

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