ViewSonic VX924 im Test: Flachbildschirm für Hardcore-Gamer

Blickwinkelabhängigkeit, Farben und Interpolation

Dafür besticht der VX924 mit einem klaren Schriftbild und kaum sichtbarer Unschärfe. Ferner erweisen sich auch Helligkeit und Kontrast sich als angenehm augenschonend. Wer nur mittelmäßige Röhrenbildschirme kennt, wird mit Sicherheit positiv überrascht sein. In punkto Reflexionsfreiheit ist er den Konkurrenzprodukten von Sony, NEC und Shuttle jedoch meilenweit voraus: Spiegelungen gibt es einfach nicht.

Dafür, dass in ViewSonic Gamer-Display nur ein TN-Panel steckt, geht seine Toleranz gegenüber Blickwinkeländerungen noch als gut durch. Seitlich besteht besonders viel Spielraum, allerdings schleicht sich dabei ein leichter Gelbstich ein. Von oben oder unten betrachtet wird das Bild jedoch schnell matter beziehungsweise dunkler. Der Vergleich mit Sonys Einstiegs-Modell SDM-HS95 liegt nahe. Stimmt die Sichtweise, legt das LCD dafür hervorragendes Weiß und strahlende Farben an den Tag.

ViewSonic VX924 mit 4 ms

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Eine farbliche Untreue und leicht verwaschene Schwarzdarstellung bleibt uns jedoch nicht verborgen, ebenso wenig wie leichte Ausleuchtungsprobleme am oberen sowie unteren Rand. Wie bei jedem Flachbildschirm, wirkt auch das Bild des VX924 bei der nativen Auflösung immer noch am Besten. Hier beläuft sie sich, wie bei 17- und 19-Zöllern üblich, auf 1.280x1.024 Bildpunkte. Bei der Interpolation auf niedrigere Auflösungen von 1.024x768 oder 800x600 Pixeln bleibt die Darstellung zwar noch gut lesbar, dennoch reicht es nur fürs qualitative Mittelfeld.

Spieletauglichkeit

So klaglos, wie der ViewSonic VX924 selbst schnellste Spielszenen mitmacht, dürfte niemand mehr den Röhrenbildschirm vermissen. Ego-Shooter wie Doom III und Half-Life 2 bestechen durch absolute Schlierenfreiheit. Wir glauben einen feinen Geschwindigkeitsunterschied zu bisher getesteten TFT-Displays mit acht Millisekunden zu erkennen, der aber genauso gut eine optische Täuschung oder reines Wunschdenken sein könnte.

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