ViewSonic VX924 im Test: Flachbildschirm für Hardcore-Gamer

Schick, aber unflexibel

Was das für die Praxis bedeutet, wollen wir natürlich mit eigenen Augen sehen. Zuvor werfen wir einen Blick auf die technischen Daten. Mit einem Kontrastverhältnis von 550:1 bewegt sich der VX924 auf dem Niveau eines LC-Displays mit S-IPS-Panel. Daneben bietet er eine ansehnliche Helligkeit von 270 Candela sowie einen analogen und digitalen Eingang mit passender Verkabelung. Bauartbedingt bleiben die maximalen Sichtwinkel, hier 140 Grad horizontal und 135 Grad vertikal, weit hinter denen anderer TFT-Technologien zurück.

Nach dem Auspacken des 6,7 Kilogramm schweren Geräts fällt zuerst das ansprechende Design positiv auf. Ein breiter, schwarzer Rahmen zieht sich um die Bildfläche und wird von einem etwa 0,8 Zentimeter tiefer sitzenden Rand sowie einem rechteckigen Standfuß in mattem Silber nochmals optisch aufgewertet. Flache, abgerundete Bedienelemente in glänzendem Silber bilden den krönenden Abschluss. Damit Optik und Ordnung nicht leiden müssen, verstecken sich die Kabel hinter zwei schwarzen Blenden auf der Rückseite. Ein Deckel wird direkt über den Anschlüssen, der zweite am Standfuß montiert.

ViewSonic VX924 mit 4 ms

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In Sachen Ergonomie hat der VX924 allerdings weitaus weniger zu bieten als in ästhetischer Hinsicht. Lediglich der Neigungswinkel kann zwischen -5 und 20 Grad variiert werden. Dass Monitorhersteller manchmal mehr Wert auf Design als sinnvolle Verstellmöglichkeiten legen, stellt leider keinen Einzelfall dar. Eines unserer jüngsten Beispiele ist Sonys spieletauglicher X-Black-Schönling SDM-HS95P. Dass es auch anders geht, beweist hingegen NECs Acht-Millisekunden-LCD 1970GX.

Wertige Handarbeit

Je nach Spiel oder Video können unterschiedliche Monitoreinstellungen gefordert sein. So kann es zum Beispiel beim düsteren Doom III notwendig sein, die Helligkeit schnell um ein paar Stufen zu erhöhen, um überhaupt etwas erkennen zu können. Mit dem ViewSonic wird dies ebenso wie die Justierung des Kontrasts zu einer leichten Übung. Auch die Wahl des Eingangssignals ist auf einen einzigen Knopfdruck zugänglich.

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