Der berühmte Autor Chad Kroski im Gespräch

Chad Kroski im netzwelt-Interview: "Der pure Neid!"

Chad Kroski ist der Shooting-Star des Sommers: Durch eine kurze Erwähnung in einem T-Mobile-Werbespot erlangte er innerhalb von wenigen Wochen Berühmtheit. Doch in den letzten Tagen überschlagen sich die Meldungen rund um den aufstrebenden Autor.

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netzwelt: Herr Kroski, einige behaupten, Sie seien tot, andere sagen, es gebe Sie gar nicht. Was ist denn nun?
Kroski: Hm, ich sitze ja nunmal hier. Raten Sie doch mal.
netzwelt: OK, es gibt Sie also, und tot sind Sie auch nicht.
Chad Kroski: Schlaues Kerlchen. Solltest Polizist werden. Bei der Auffassungsgabe...
netzwelt: Nein, danke. Wie gehen Sie denn mit dem Rummel um, der seit neuestem um Sie gemacht wird?
Chad Kroski: Ich verstecke mich. Zum Glück habe ich mich voher schon rar gemacht, keine Fotos veröffentlicht und auch keine Homestorys bei "Bunte" gemacht. Trotzdem quillt Google über vor lauter Ergebnissen. Richtig ist aber nur das, was auf meiner Homepage steht.
netzwelt: Wie gehen Sie mit den Unterstellungen in manchen Blogs um?
Chad Kroski: Ich ignoriere das weitgehend. Da wird einfach zuviel Quatsch geschrieben, teilweise sogar erfunden. Einige Leute behaupten sogar, ich würde aus Bielefeld stammen - was natürlich völliger Blödsinn ist.

netzwelt: Wieso haben Sie Sie den Werbe-Deal mit T-Mobile überhaupt gemacht?
Chad Kroski: Ich hatte gerade ein neues Buch draußen und wollte ein bisschen PR machen. Da kam T-Mobile gerade recht. Ich finde es auch wirklich nett, wie sich die Jungs für mich einsetzen. Gerade haben sie jemanden abgemahnt, der eine Domain auf meinen Namen angemeldet hatte. Die verstehen da keinen Spaß.
netzwelt: Es soll sogar schon Versuche gegeben haben, Sie aus der Wikipedia zu löschen.
Chad Kroski: Aha.
netzwelt: Wie finden Sie das?
Chad Kroski: Das ist der pure Neid. Weiter nichts.

netzwelt: Hat sich der Rummel um Ihre Person mittlerweile wenigstens gelohnt?
Chad Kroski: Wenn man schlaflose Nächte mag: ja. Ansonsten bin ich schwer enttäuscht. Man findet ja meine Bücher über Amazon nicht, und auch in den Läden sind sie nicht zu bekommen. Ich habe keinen müden Dollar verdient, seit dieser Werbespot läuft. Ich muss ja auch ständig Interviews geben, so wie dieses hier.
netzwelt: Wie gehts jetzt weiter?
Chad Kroski: Ich arbeite an einem neuen Buch. Das werde ich aber unter einem Pseudonym veröffentlichen. Dabei soll es um einen Zwölfjährigen gehen, der feststellt, dass er Zauberer ist und dann total irre Sachen erlebt. Wird ein Kinderbuch, dazu solls auch Filme und Merchandise ohne Ende geben. Riesen Sache. Die Hauptperson wird Harald Töpfer heißen. Mehr will ich auch noch nicht verrraten.
netzwelt: Herr Kroski, wir danken Ihnen für das Gepräch.

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