Neue iTrip-Version glänzt mit Extras
Podcast: Gute Nachrichten für iPod-Piratenfunker
Griffin Technology hat sich dazu entschlossen, seiner iPod-Erweiterung iTrip eine Generalüberholung zu verpassen. Der Mini-Radiosender besitzt jetzt ein Display und einen Button zum einfachen Verstellen der Sendefrequenz. In Deutschland ist der Spaß leider nach wie vor illegal.
Griffins iTrip ist ein kleiner Radiosender, der sich auf den iPod aufstecken lässt. Im Umkreis einiger Meter kann damit Musik vom iPod direkt auf eine Stereoanlage übertragen werden. Praktisch ist dies insbesondere für Autoradios, die über keinen Extra-Eingang verfügen. Unpraktisch dagegen: In Deutschland ist der Betrieb auch kleiner Sender genehmigungspflichtig. Der Betrieb des iTrips ist damit illegal und kann mit Bußgeldern bestraft werden. Deshalb: Don't try this at home, kids!
Netzwelt hatte trotzdem bereits Gelegenheit, sich mit dem iTrip vertraut zu machen. Ganz legal, versteht sich, Auslandskorrespondenten und Weihnachtsurlaub sei Dank. Die Probleme des Geräts bisher: Das Wechseln der Sendefrequenz ist nicht eben einfach - aber in Gegenden mit vielen Radiostationen oder bei längeren Autobahnfahrten doch häufig nötig. Die Tonqualität ist zudem recht schwankend.
Beiden Punkte hat Griffin jetzt einem Bericht des Playlist Magazines zufolge Tribut gezollt. Der neue iTrip besitzt ein LCD-Display, das stets die aktuelle Frequenz anzeigt. Verstellen lässt sich diese über einen simplen Drehknopf.
Auch in Sachen Audioqualität hat man nachgebessert: So gibt es jetzt zwei Übertragungsqualitäten. Wer auf Stereo-Sound verzichten kann, dem bietet der neue LX-Modus ein deutlich stärkeres klareres Signal - ein Bonus, auf den sich insbesondere Podcast-Nutzer freuen dürften. Letztlich bleibt der iTrip jedoch ein analoger Radiosender. Wer die Möglichkeit hat, seinen iPod direkt ans Autoradio anzuschließen, fährt damit in jedem Fall besser.
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