Warum Skype die richtige Hardware fehlt
Voice over IP: Skype ohne Rechner - warum gibts das nicht?
Nur ein Spielzeug für Nerds und kleine Schuljungen oder Gefahr für Telekom und Co? Die einen sehen in Skype nur ein Progrämmchen für klamme Studenten, die beim Telefonieren noch ein paar Euro sparen wollen, die anderen glauben, dass Skype die ganz große Revolution auf dem Telekommunikationsmarkt auslösen wird.
Inhaltsverzeichnis
- 1Der Computer ist kein Telefon
- 2Skype - das unbekannte Wesen?
- 3Wo bleibt die Revolution?
- 4Skype als Ergänzung, nicht als Ersatz?
Dass finanziell angeschlagene Studenten sich über Skype freuen und auch in der Lage sind, es zu benutzen, steht außer Frage. Doch für die ganz große Revolution fehlt es Skype noch an mehreren Dingen: Neben einem Breitbandanschluss hat fast jeder noch einen Festnetz-Anschluss, der zwar teuer ist, aber prima funktioniert und sowohl von Oma Margit als auch vom dreijährigen Kevin bedient werden kann.
Der Computer ist kein Telefon
Auf Dauer wollen nämlich nur wenige ständig über den Computer telefonieren - ein Skype-Telefon wie das UTStarcom F1000 oder ein Router mit Skype-Client müsste her. Doch woher nehmen? Skype hat keine Hardware im Angebot, und auch andere Hersteller bieten nichts an, was ohne Computer funktioniert.
Immerhin hat Skype in seinem Blog mittlerweile zugegeben, an eigener Hardware zu arbeiten, nachdem ein australisches Magazin bereits über solche Pläne spekuliert hatte. Doch warum dauert das so lange? Was tun andere Hersteller?
