Warum eine Kündigung kaum etwas bringt

Warten auf DSL: Kündigen, wenns lange dauert?

Wer einen neuen DSL-Anschluss beantragt hat und zu lange auf die Schaltung warten muss, kann unter Umständen kündigen - das rät die rheinland-pfälzische Verbraucherschutzzentrale in Mainz. Allerdings gibt es dabei einige Details zu beachten. Und durch die Kündigung gelangt man kaum schneller an einen DSL-Aschluss.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Kündigungen ignoriert?
  2. 2Standard-Entschuldigung
  3. 3Druck hilft nicht
  4. 4Ganz neuer Anbieter

Schaltet der Provider nicht zum versprochenen Termin, sollen Betroffene dem Anbieter eine neue Frist setzen; etwa zwei bis drei Wochen, und das schriftlich. Danach sei in vielen Fällen eine außerordentliche Kündigung möglich. Allerdings akzeptiere nicht jeder Provider eine Kündigung, so die Verbraucherzentrale.

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Kündigungen ignoriert?

"Wichtig ist, die Kündigung per Einschreiben zu schicken, denn manchmal werden die Kündigungen einfach ignoriert", rät Barbara Steinhöfel von der Verbraucherzentrale. Wenn vorher bereits Geld bezahlt wurde, der Provider aber keine Leistung erbracht hat, solle dies im gleichen Schreiben zurückgefordert werden. "Denn das Geld steht den Kunden ja zu."

Damit reagiert die Verbraucherzentrale auf "immer wieder" vorkommende Schwierigkeiten bei der Schaltung. Zwar würden viele Anschlüsse kurzfristig geschaltet, dafür käme es bei einigen zu teilweise monatelangen Verzögerungen - dies entspricht auch den Erfahrungen der netzwelt-Leser und -Redakteure: Manche Anschlüsse wurden innerhalb von zwei Wochen freigeschaltet, andere nach fünf Monaten immer noch nicht.

Standard-Entschuldigung

Dabei gäben die Provider unterschiedliche Erklärungen ab, manchmal auch gar keine. Oft würden die Kunden nur lapidar auf die Verzögerung hingewiesen oder mit Standard-Entschuldigungen abgespeist.

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