Interview: Jetzt redet der Firstload-Chef
"Apropos Geld: Was fahren Sie eigentlich für ein Auto?"
netzwelt: Was soll jetzt aus Firstload werden?
Valentin F.: Firstload möchte ich für den Kunden zu einem sehr seriösen und guten Produkt machen. Das Produkt selbst ist ja jetzt auch schon wirklich gut. Vom Support her haben wir zwar noch sehr große Probleme, die aber bis Mitte September bereinigt sind.
netzwelt: Was geschieht mit den Kunden, die gekündigt haben und bei denen dennoch abgebucht wurde?
Valentin F.: Diese Kunden können sich unter der E-Mail-Adresse valentin@fritzmann.at direkt an mich wenden. Ich werde nicht jeden Fall persönlich bearbeiten, aber an Mitarbeiter weiterleiten, die die Fälle binnen 48 Stunden zur Zufriedenheit des Kunden bearbeiten werden.
netzwelt: Also wird es in Zukunft einen besseren Valentin F. geben? Mit Produkten über die man nicht mehr dergestalt berichten muss wie wir es getan haben?
Valentin F.: An für sich bin ich sehr bestrebt, wirklich gute Produkte für unsere Kunden zu erstellen. Wir haben derzeit nichts in Planung, aber in Zukunft möchte ich auf jeden Fall solche Sachen vermeiden wie sie bei Firstload geschehen sind.
netzwelt: Ganz nebenbei: Geht Ihnen Geld über Moral?
Valentin F.: Es gab auf jeden Fall Zeitpunkte wo das so war. Mittlerweile haben meine Projekte auch schon einen gewissen Grad an Erwachsenheit erreicht, wo das nicht mehr tragbar ist. Zufriedene Kunden bringen letztendlich mehr Geld.
netzwelt: Apropos Geld: Was fahren Sie eigentlich für ein Auto?
Valentin F.: Dazu gebe ich keinen Kommentar.
netzwelt: Und wie viel Geld machen Sie mit Ihren ganzen Projekten?
Valentin F.: Auch hierzu möchte ich aus verständlichen Gründen keinen Kommentar abgeben.
netzwelt: Gut, Herr F.: Ein Wort in eigener Sache. Gibt es etwas, was Sie Ihren Kunden jetzt noch sagen möchten?
Valentin F.: Ich möchte mich auf jeden Fall bei allen Kunden, die bisher mit unseren Produkten Probleme hatten, entschuldigen. Es tut mir auch wirklich sehr leid, weil wir jetzt eben auf Kundenzufriedenheit aufbauen wollen und das, was jetzt passiert ist von Anfang an nicht mein Ziel war. Schon gar nicht mit Firstload und auch nicht mit Probenexpress. Ich versuche jetzt, alles, was in meiner Macht steht, zu tun, um dieses Übel letztendlich zu bereinigen. Es kann sich jeder Kunde bei mir melden. Ich hoffe, dass dann binnen weniger Wochen aus unzufriedenen Kunden zufriedene Kunden werden. Beziehungsweise, dass wir aus unzufriedenen Kunden Menschen gemacht haben, die zwar bei uns keine Kunden mehr sind, aber von uns auch keinen Schaden erlitten haben.
netzwelt: Ist das ein Versprechen, Herr F.?
Valentin F.: Ja, das ist ein Versprechen.
netzwelt: Dann nehmen wir Sie hiermit beim Wort und danken für das Gespräch.
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