Grob- und Feintuning für Anfänger und Fortgeschrittene
Tutorial: Azureus zum Rennen bringen
Sascha Hottes
Neben der Transfer-Konfiguration ist die richtige Port-Einstellung von Bedeutung. Aureus fragt schon bei der Installation, welcher Port es sein darf - die Grundeinstellung ist 6881. Der Client benötigt nur einen TCP-Port - Standardports gehen von 6881 bis 6999. Kunden von Tiscali, AOL und Arcor werden die Ports 750 bis 950 empfohlen. Bei der Installation oder unter Tools->NAT/Firewall Test lässt sich prüfen, ob der Port offen ist. Scheitert der Test, es kommt keine Verbindung zu Stande oder alle Status-Similes sind permanent gelb und der Download grottig - dann hat NAT zu geschlagen.
Es gibt maßgeblich zwei Fehlerquellen für NAT-Probleme. Hängt der User an einem Router oder hinter einer Firewall, kann es passieren, dass die "Network Address Translation" nicht klappt. Was tun? Falls sie aktiv ist, die Windows eigene Firewall ausschalten (Netzwerkverbindung->Eigenschaften->Erweitert). Bei einer separat installierten Firewall muss der jeweilig gewählte Port freigeschaltet sein.
Geht der PC über einem Router ins Internet, gilt es den relevanten Port zum Rechner weiterzuleiten. Wie das "Portforwarding" eingerichtet wird, ist von Gerät zu Gerät unterschiedlich. Das Handbuch des Routers oder www.portforwarding.com helfen weiter.
Nutzern von Windows XP, deren Downloadraten nach der Installation des Service-Pack 2 sinken, hilft ein Patch. Beim SP2 werden aus Sicherheitsgründen die maximalen Verbindungen eingeschränkt. Der Patch behebt das Problem.
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