Wozu vier Tasten gut sind - oder auch nicht

Druck, Rollen, Pause und Windows: Wozu sind diese Tasten gut?

Glatt und glänzend werden die Oberflächen von den häufig benutzten Tasten. Doch einige sind auch nach Jahren noch sauber, rau und unbenutzt: "Drucken", "Rollen", "Pause" und die Windows-Taste. Warum gibt es sie, wenn sie offenbar keiner braucht?

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Die drei nutzlosen Tasten über dem Ziffernblock
  2. 2Bild vom Bildschirm
  3. 3Relikt aus der Steinzeit

Die Windows-Taste ist eigentlich ganz nützlich - wenn man weiß, wozu sie gedacht ist. Deren Funktion hat Microsoft nie so richtig beworben. Vielleicht, weil sie am Anfang mehr so eine Art Apple- und Amiga-Nachahmung war, denn diese beiden Systeme besaßen schon früh eigene Tasten, die dann von den Usern solch liebevolle Namen wie "Super-Taste" oder "Blumenkohl-Taste" bekamen.

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Nutzlose Taste?

Mit Windows 95 kam dann die Windows-Taste, aber nicht alle wollten mitmachen: IBM stattet seine Laptops und Tastaturen erst seit kurzem mit der Windows-Taste aus. Dabei ist die Idee hinter der selten benutzten Taste gar nicht schlecht: Sie soll Funktionen direkt zugänglich machen.

Dass sich das Startmenü öffnet, wenn man auf die Windows-Taste drückt, dürfte ja bekannt sein. Mit einigen Tastenkombinationen lassen sich allerdings Funktionen aufrufen, die man im Alltag wirklich gut gebrauchen kann.

Abkürzung für Windows

Wer zum Beispiel schnellen Zugriff auf den Desktop braucht, drückt einfach [WINDOWS] + [D], und schon ist der Blick auf den Desktop frei. Ein erneuter Druck auf die beiden Tasten blendet alle Fenster wieder ein.

Ähnliches bewirkt [WINDOWS] + [M]: Alle Fenster werden minimiert; zusammen mit [SHIFT] werden sie wieder maximiert. [WINDOWS] + [F] öffnet die Suche; [WINDOWS] + [E] den Explorer. Mit [WINDOWS] + [L] aktiviert man den Benutzerwechsel.