Firstload.de: Die Abo-Masche aus dem Alpenland
Valtentin F. - bei den Verbraucherschützern kein Unbekannter
Verbraucherzentrale NRW: Firstload nicht empfehlenswert
Für mehr als dubios hält das Firstload-Angebot auch die Verbraucherzentrale Nordrheinwestfalen. Juristin Anke Kirchner dazu: "Uns hat inzwischen eine Vielzahl von Verbraucherbeschwerden erreicht. Die Nutzer beklagen sich darüber, dass ihnen bei Firstload ein Abo untergeschoben wird, für das sie sich nie registriert haben. Wir halten das Angebot von Firstload für wenig durchsichtig und daher kaum empfehlenswert. Gerne würden wir auch gegen das Unternehmen rechtlich vorgehen - doch ihr Sitz im Ausland macht es uns als deutsche Verbraucherzentrale reichlich schwer."
Zu Fs. Verteidigung sei gesagt: Nicht alle Kunden werden dergestalt behandelt. Bei einer unbestimmten Zahl hält der Wiener, was er verspricht. Schlampigkeit? Vorsatz? - Wir wissen es nicht. Doch blickt man tiefer ins Netz, springen einem neben Firstload.de noch weitere Projekte des umtriebigen Österreichers ins Auge, in deren Kielwasser sich zahlreiche geneppte Kunden tummeln.
So ist Valentin F. für die Verbraucherschützer in Deutschland kein Unbekannter. Ende 2003 hatte die Verbraucherzentrale NRW schon einmal eine Warnmeldung bezüglich eines seiner Projekte im Netz herausgegeben: der Seite probenexpress.de. Hier warb der junge Valentin mit Gratisproben. Wer sich kostenpflichtig anmeldete, dem sollten monatlich eine Vielzahl an Warenproben zugehen. Die Verbraucherzentrale fand heraus, dass auch hier "das Kleingedruckte näher an der Realität" lag "als die verheißungsvollen Ankündigungen auf den Internet-Startseiten". Viele Kunden, die bezahlten, erhielten "nicht eine einzige Probe".
Netzwelt machte sich auf die Spur und fand heraus, dass sich an der Leere von Fs. Versprechungen in zwei Jahren wenig geändert hat. Eine der jüngsten Betroffenen der Proben-Masche ist Daniela M. Anfang Juni 2005 wird sie von einem Probenexpress-Mitarbeiter telefonisch geworben. Das Versprechen: 50 Proben pro Monat für jährlich 41,88 Euro. Was sie nicht beachtete: In den AGB flieht Probenexpress aus der Haftung, stellt sich nur als Einträger für Kunden in die Versandlisten von Firmen dar. Dass tatsächlich Proben kommen, versprechen sie nicht. Kurz darauf bucht Probenexpress ab. Bis heute hat die Kasselerin nicht eine einzige Probe erhalten. Mehrfach bittet sie um Stellungnahme. Eine Antwort erhält Daniela M. erst, als sie den Betrag zurückbuchen lässt - in Form einer Mahnung mit Inkasso-Androhung.

Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 8 Beiträge
Hi, Hab zwar im Vs nichts zu melden, aber nachdem ich euch das rüber geschoben habe bin ich mal so frei :rolleyes: :closed:
Ich dachte du meinst das hier """""Ich suche auch Kontakt zu geschädigten """"":D Habe es aber auch gleich zweckentfremdet um hier deutlich zu machen, dass es wohl besser ist,wenn es geschlossen wird....
Hallo, im Beitrag von "Opipeter" bitte lesen! Hanseatin:cool:
Zitat: Hallo, ich bin zwar nicht auf Firstload reingefallen, aber auch eine "Geschädigte". Habe zwar nicht bezahlt, fühle mich aber trotzdem geschädigt, weil diese
Hallo, ich bin zwar nicht auf Firstload reingefallen, aber auch eine "Geschädigte". Habe zwar nicht bezahlt, fühle mich aber trotzdem geschädigt, weil diese Rechnungen...