Online-Übersetzer im Test: Wer löst das Sprachgewirr?

Simpler, aber nicht besser

Auch bei der Übersetzung in die andere Richtung versagt der Babelfish, ausgehend vom Originaltext im iPod-Handbuch: "Lesen Sie diesen Abschnitt, um über das Verwenden iPod von von Minikontrollen, bringende Musik zu erlernen, die Batterie aufladen, und mit den Extrafunktionen Ihres Mini iPod." Der erste Satzteil ist noch korrekt, dann verhakt sich der Übersetzer in den Nebensätzen und schmeißt die Adjektiv-Formen durcheinander.

Nicht besser schaut es beim Online-Translator aus: "Lesen Sie diese Abteilung, um über das Verwenden iPod Ministeuerungen, das Übertragen der Musik, die Aufladung der Batterie, und des Verwendens der Extraeigenschaften Ihres iPod Mini- zu lernen." Auch hier herrscht Kuddelmuddel, das mit den Wortbildungen zusammenhängt, die in Englisch nun einmal wesentlich simpler sind als beispielsweise im Deutschen.

Lycos allerdings schießt den Vogel ab, hier steht wirklich kein Satz in der richtigen Reihenfolge, geschweige denn mit dem richtigen Sinn: "Angezeigt dieser Abschnitt, um über Verwenden iPod Minikontrollen zu lernen, Musik übergebend, die Batterie beladend, und die Extraeigenschaften Ihr iPod Mini- gebrauchend." Woher der Bindestrich kommen soll, weiß nur Lycos, doch auch sonst ist der Satz nicht zu gebrauchen und macht den Eindruck, als Anleitung eines 3-Euro-Radioweckers aus der Feder eines ungelernten südostasiatischen Anleitungs-Übersetzers zu stammen.

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Google: Babelfish-Schmarotzer - Google benutzt die gleiche Übersetzungs-Routine wie Babelfish.
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Google benutzt die gleiche Übersetzungs-Routine wie Babelfish.

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Online-Translator: Der Testsieger - Zwischen gewinnen und gut sein liegen manchmal Welten.
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Zwischen gewinnen und gut sein liegen manchmal Welten.

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Babelfish: Der Platzhirsch - Babelfish ist der älteste Übersetzer. Dummerweise auch nicht wirklich gut.
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Babelfish ist der älteste Übersetzer. Dummerweise auch nicht wirklich gut.

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Lycos: Übersetzungs-Anfänger - Lycos konnte im Test nicht wirklich überzeugen.
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Lycos konnte im Test nicht wirklich überzeugen.


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Online-Übersetzer: Nicht mit Ruhm bekleckert

Bisher also nicht viel Ruhm auf Seiten der Übersetzer. Möglicherweise sind sie mit all den Nebensätzen überfordert. Und tatsächlich: Simple Hauptsatz- oder Hauptsatz-Nebensatz-Konstruktionen übersetzen alle drei Dienste recht problemlos. Sobald die Satzstruktur allerdings komplexer wird, hakt es an allen Ecken und Enden und der Benutzer fragt sich ernstlich, welchen Zweck die Online-Übersetzer haben sollen.

Zeit also für den letzten großen Test, den Brief an die Urlaubsbekanntschaft: "Schade, dass der Urlaub zuende ist. Es war wunderschön, mit Dir am Strand zu liegen und Dich zu küssen." Doch dummerweise versagt der Babelfish auch hier: "It harms that the vacation to the end is. It was beautiful to be with you because of the beach and kiss you" vermurkst die Satzstruktur und dichtet erneut ein "because" hinzu, was den Sinn des Satzes völlig verändert.

Der brennende Urlaub

Beim Online-Translator werden ähnliche Fehler gemacht: "It is a pity that the vacation catches fire is. It was wonderful to lie with you on the beach and to kiss you." Der Urlaub fängt Feuer und auch hier wird die Satzstruktur zerschreddert. Der zweite Teil des Satzes ist hingegen korrekt, womit der Online-Translator wieder einmal punkten kann. Interessantweise schlägt Lycos die gleiche Lösung vor, was darauf hinweist, dass die Routinen der beiden Übersetzer zumindest ähnlich sind.