Test: Microsoft Remote Keyboard - Zuchtmaschine für Couch Potatoes

Nicht ohne mein Update

Wie wir schnell feststellen, geht hier ohne einen PC mit Windows XP Media Center Edition gar nichts. Zusätzlich weist Microsoft in der Bedienungsanleitung darauf hin, dass über den Internetbrowser noch ein Update heruntergeladen werden muss. Ohne eine funktionerende Tastatur gestaltet sich das jedoch etwas schwierig. Von der stets propagierten Plug-&-play-Philosophie der Redmonder ist hier leider nicht allzu viel zu spüren.

Bereits ohne installiertes Update funktioniert die Mediensteuerung des Remote Keyboards einwandfrei. Doch ohne Tasten schreibt es sich schlecht. Deshalb entscheiden wir uns, es einmal mit dem gerade mal 535 Kilobyte großen Update zu probieren. Und siehe da: jetzt lassen sich auch Buchstaben und Zahlen eingeben. Den integrierten Maus-Ersatz können wir nun ebenfalls auf Herz und Nieren prüfen.

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Der Mauszeiger wir mit einem kleinen Gumminippel am oberen rechten Rand bewegt, welcher entfernt an den Trackstick eines Notebooks erinnert. Bei der uns vorliegenden Vorab-Versions des Remote Keyboards erweist er sich leider als etwas schwergängig. Für den rechten Daumen sitzt dieser zwar am perfekten Platz, dennoch schießen wir wegen der ungenauen Navigation häufig übers Ziel hinaus oder erreichen es nur mühevoll.

Microsoft ist sich der Problematik bewusst und will dieser beim endgültigen Produkt mit leichtgängigerer Mechanik entgegenwirken. Am richtigen Platz befinden sich auch die rechte und linke Maustaste, die vom linken Daumen sehr gut zu erreichen sind. Vom hohen Widerstand des Mauszeigers einmal abgesehen, lässt sich die integrierte Maus erstaunlich leicht bedienen. Besonders unter Zuhilfenahme beider Hände.

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