Vodafone Live: Mobile Musikdownloads im Test
Fazit
Wer kein UMTS-Handy besitzt kann auf die WAP-Alternative umsteigen. Die Downloads werden dann lediglich über das Handy gekauft und können am heimischen Rechner heruntergeladen werden. Das ist nicht nur umständlich und langwierig sondern auch teuer. Neben den Verbindungsentgelten fallen noch die Downloadkosten an. Wer ohnehin den PC einschalten muss, der kann auch direkt bei einem der zahlreichen Online-Musikdiensten einkaufen.
Mobile Musik-Downloads bei Vodafone sind noch ein teurer Spaß und verlangen viel Geduld. Das kleine Display der Handys macht ein problemlos "Surfen" wie am Computer fast unmöglich. Zudem ist das Mobiltelefon nicht für die Navigation im Web ausgelegt. Vodafone hat mit dem Nokia 6630 schon das Maximum an Komfortablität herausgeholt. Mehr ist mit einem Handy nicht drin.
Ein weiterer Nachteil ergibt sich aus den im Handy integrierten MP3-Player. Meist kommen die längst nicht an reine MP3-Player ran. Die Kopfhörer sind schlecht verarbeitet und die Musik wirkt blechern.
Mobile Downloads mögen noch in den Kinderschuhen stecken, Vodafone hat mit dem live! Portal aber schon einmal eine Duftmarke gesetzt. 500.000 Songs über das UMTS-Netz anzubieten ist ambitioniert. Wichtiger ist eine gescheite technische Ausrüstung. Handys mit großen Displays und besseren Navigationen sollten den mobilen UMTS-Services einen Schub geben. Vodafone wäre für den Fall schon gut gerüstet - als Download-Plattform.
Für viele Vodafone-Kunden werden mobile Downloads Luxus bleiben, zu den ohnehin schon hohen Preisen kommen noch Übertragungsentgelte hinzu. Fair ist, dass Vodafone seinen Kunden das Downloadvolumen für die eigentliche Datei nicht berechnet.
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Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir eine redaktionelle Übersicht erstellt. Sie finden das Special zu Musikdienst hier.
