Zukunftsmusik oder Unsinn?

Vodafone Live: Mobile Musikdownloads im Test

Musik per Handy kaufen und unterwegs anhören. Das klingt interessant und sollte mit den neuen UMTS-Mobiltelefonen auch machbar sein. Vodafone bietet so ein Tandem. Der eigene Musikdienst im Mobil-Portal "Vodafone live!" und das Nokia 6630, das wir bereits vor einigen Tagen im Test hatten. Netzwelt zeigt, ob der mobile Musikdownload tatsächlich so einfach ist wie in der Werbung.

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Vodafone live - Vodafone live
Vodafone live

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Technische Hürden
  2. 2Ohne UMTS: WAP-Alternative
  3. 3Fazit
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Auf die Funktionen des Handys gehen wir an der Stelle nicht mehr groß ein, das haben wir bereits ausführlich im Testbericht. In diesem Testbericht konzentrieren wir uns nur auf Musik-Downloads. Das gestaltet sich allerdings recht schwierig, da es häufiger zu Verbindungsproblemen kommt. Des Rätsels Lösung: Der Speicher muss mindestens vier MByte frei haben und die Einstellungen müssen entsprechend vorbereitet sein.

Technische Hürden

Ist diese technische Hürde genommen, dann navigiert man mit dem "Joystick" in der Mitte des Nokia 6630 durch das Angebot. Das ist zwar nicht komfortabel, dafür sind die Miniseiten übersichtlicher aufgebaut als manch andere Musikdienste, die über klassische Browser erreichbar sind. Trotzdem ist das Navigieren über den Daumen auf Dauer nicht komfortabel. Zufallsfunde wird es bei den mobilen Downloads von Vodafone live! sicher nicht geben. Wer aber zielstrebig nach einem Album oder Song sucht, der wird auch fündig.

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Die Benutzerführung ist intuitiv. Die Cover sind zwar kleiner dargestellt, aber sichtbar. Da der entsprechende Eintrag immer markiert ist, sieht der Käufer sofort wo er sich auf der "Seite" befindet. Der Aufbau des Menüs erlaubt sowohl das Browsen als auch die Direktsuche über eine eigene Suchmaschine. Je nach Suchanfrage kann diese recht lange Ergebnislisten ausspucken. Dementsprechend oft muss man dann die "Pfeil nach unten" Taste drücken. Eine gezielte Suche mit so vielen Informationen wie möglich ist dringend empfohlen. Das "intelligente Wörterbuch" sollte ebenfalls deaktiviert sein, damit überhaupt die Eingabe eines Künstlers bzw. Titels richtig möglich ist.

Die Preise für die einzelnen Downloads sind gesalzen. Fast zwei Euro sind für ein Download fällig. Entschließt man sich für ein Drei-Titel-Abo im Monat, dann stehen fünf Euro auf der Telefonrechnung. Das sind immer noch rund 1,70 Euro pro Song. Vergleichbare Online-Musikdienste verlangen für die meisten Titel ein Euro bis 1,60 Euro - also größtenteils wesentlich weniger.

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