Weltweit in Echtzeit überweisen: Moneybookers im Detail

Moneybooker zahlt keine Zinsen

Neben den anfallenden Gebühren hat ein Geldtransfer mit Moneybookers im Vergleich zu einer normalen Inlands-Banküberweisung einen weiteren Nachteil: Obwohl die eigentliche Überweisung in Echtzeit vonstatten geht, dauert es doch lange, bis das Geld für den Empfänger wirklich verfügbar ist. Schließlich vergehen sowohl beim Ein- als auch beim Auszahlen auf ein bzw. von einem Moneybookers-Konto mehrere Tage.

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Mit einer Kreditkarte können Nutzer zwar sofort Geld auf ihr Konto überweisen - dafür berechnet Moneybookers allerdings eine Gebühr von 2,5 Prozent. Wer jederzeit schnell und möglichst preiswert überweisen können will, muss daher immer Geld auf seinem Moneybookers-Konto bunkern. Das bedeutet auf Dauer jedoch einen Verlust, weil Moneybookers keine Zinsen bezahlt.

Der größte Vorteil des Moneybookers-Prinzipes liegt in der Internationalität: Bei Überweisungen auf Moneybookers-Konten von Internetnutzern fallen im Gegensatz zu normalen Auslandsüberweisungen keine zusätzlichen Gebühren - zumindest dann, wenn der Empfänger in einem der 33 Länder auf dieser Liste wohnt.

Wenn die beiden Konten in unterschiedlichen Währungen geführt werden, wird der Betrag automatisch in der Empfängerwährung gutgeschrieben. Bei der Umrechnung der Währung nutzt Moneybooker die tagesaktuellen Referenz-Wechselkurse der Europäischen Zentralbank. Zusätzlich schlägt das Unternehmen allerdings auf beiden Seiten einen so genannten Spread von 0,8 Prozent auf - Überweisungen in andere Währungen sind durch diese Gebühren also im Prinzip doch teurer.

Von Dollar bis Baht - Kontoführung in 27 Währungen

Derzeit können Internetnutzer ihr Konto in 27 Währungen führen. Darunter sind neben den Standardwährungen US-Dollar, Euro und Yen auch so exotische Zahlungsmittel wie der malaysische Ringgit, der slowenische Tollar oder der thailändische Baht.

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