Navi-Team im Test: Palm Tungsten E2 mit GPS-Cradle

Schnittstellen und Synchronisation mit dem PC

In der Praxis reicht dies aber völlig aus; selbst komplexere Dokumente und Fotos öffnet der E2 zügig. Unterstützung findet der Prozessor im recht knapp bemessenen, 32 Megabyte großen Speicher. Von diesen 32 Megabyte stehen allerdings nur 26 Megabyte zur freien Verfügung. Dieser ist nicht flüchtig. Das hat zum Vorteil, dass auch bei einem kompletten Strom-Mangel Ihre Daten sicher sind.

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Die Verbindung zum Rechner nimmt der E2 vorzugsweise über ein Datenkabel auf. An weiteren Schnittstellen stehen Infrarot und Bluetooth bereit. Der Abgleich von Adressen und Kalendereinträgen funktionierte im Test reibungslos, und mit ertragbarer Geschwindigkeit. Synchronisiert wird der E2 mit dem Programm "Palm Desktop" welches auch beim ebenfalls von uns getesteten Treo 650 seinen Dienst verrichtet.

Navigation im Auto

Zum Navigation-Companion-Paket gehört auch die Software "ViaMichelin". Das Programm liefert das nötige Kartenmaterial von Deutschland auf einer SD-Karte. Wer einen Ausflug nach Österreich oder in die Schweiz plant, muss diese Länder zunächst von der beiliegenden CD-Rom installieren. Wer in heimischen Gefilden mit dem Auto unterwegs ist, kann praktisch aus dem Stegreif los navigieren.

Palm Tungsten E2

Die Installation im Fahrzeug ist innerhalb von wenigen Minuten erledigt. Einfach das Cradle mit dem Zigarettenanzünder und der GPS-Maus verbinden, den E2 andocken, und schon kann es losgehen. Die GPS-Maus hat zwar ein langes Kabel. Nur leider lässt sie sich aufgrund der topfebenen Beschaffenheit nicht dauerhaft befestigen. Hier muß in bester MacGyver-Manier mit Klebeband nachgeholfen werden.

Palm Tungsten E2

Das Cradle lässt sich entweder direkt an der Windschutzscheibe, oder mit Hilfe eines zum Lieferumfang gehörenden Tellers auf dem Amaturenbrett befestigen. Wenn Sie glücklicher Besitzer eines relativ neuen Fahrzeuges sind, könnte es aufgrund einer abschirmenden Windschutzscheibe erforderlich sein, eine externe GPS-Antenne zu verwenden. In unserem alten Test-Mercedes funktionierte der Empfang aber zufriedenstellend.

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