Alternative zu eDonkey und BitTorrent?

Filesharing: P2P-Netz DirectConnect

Wenn man vom Thema Filesharing spricht, redet man man meist von Netzen wie Kazaa, eDonkey oder BitTorrent. Doch auch einige Exoten könnten für den ein oder anderen P2P-Fan interessant sein. DirectConnect zum Beispiel hat (zumindest unter dessen Usern) einen hervorragenden Ruf, was die Vielfalt an angebotenen Filmen und Software angeht.

Glaubt man den DirectConnectlern, gibt es in keinem anderen P2P-Netz eine so gut sortierte Auswahl an Movies und Programmen. Bevor man mit dem massiven Download der Dateien beginnen kann, gibt es erst jedoch noch einige Hürden zu meistern.

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DirectConnect ist ein zentrales Netzwerk, also abhängig von Servern über die die Dateisuche und der Datentransfer abgewickelt werden. Diese Server nennen sich im DirectConnect-Netzwerk Hubs. Um eine Verbindung zu einem Hub zu bekommen, müssen verschiedene Bedingungen erfüllt werden, welche von den jeweiligen Hubs (diese werden meist von den Filesharern betrieben) festgelegt werden.

Leecher haben keine Chance

Zum Beispiel kann der Betreiber eines Hubs bestimmen, dass ein User nur dann Zugriff auf den Server bekommt, wenn er selbst eine bestimmte Menge an Daten zum Upload anbietet. Von dieser Einschränkung wird im DirectConnect-Netz auch oft Gebrauch gemacht. Der Vorteil dabei: Leechern wird hiermit das Leben natürlich extrem schwer gemacht - es müssen in jedem Fall Dateien zum Upload angeboten werden.

Der Nachteil: Die geforderte Datenmenge ist oft astronomisch hoch. Auf manche Hubs bekommt man nur dann Zugriff, wenn man 20 oder 30 GB an Daten anbietet. Es gibt sogar Server die bis zu 100 GB und mehr verlangen - gerade für P2P-Anfänger deutlich zu viel. Außerdem können die Administratoren der Hubs bestimmte User (trotz ausreichend bereitgestellter Dateien) sperren.

Weitere Informationen

Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir eine redaktionelle Übersicht erstellt. Sie finden das Special zu Filesharing hier.

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