WEB.Cent: Onlinegeld für Kleinbeträge
Unter der Lupe: Die WEB.de-Onlinewährung WEB.Cent
WEB.de ist einer der größten Freemailer in Deutschland. Während der Versand von E-Mails kostenlos ist, müssen Nutzer für SMS-, MMS- oder Fax-Nachrichten in harter Währung bezahlen - in WEB.Cent. Neben den WEB.de-Diensten können registrierte Nutzer mit dem Online-Geld jedoch auch noch viele weiteren Dienste und Inhalte im Netz bezahlen.
Beim Einkaufen in der Internet-Welt entspricht ein WEB.Cent einem Euro-Cent. Laut web.de können Internetnutzer inzwischen über 300 Angeboten auf mehr als 200 Webseiten mit der Währung bezahlen. WEB.Cent dienen dabei vor allem als Kleingeld, mit dem Internetnutzer niedrige Beträge begleichen können.
Bezahlen bei Stiftung Warentest, dem Falk-Verlag und Schwacke
Anbieter die WEB.Cent akzeptieren sind zum Beispiel die Stiftung Warentest oder der Falk-Verlag, bei dem man online Karten kaufen kann. Wer den Wert seines Autos bestimmen will, kann das bei Schwacke.de tun - die Gebühr können Internetnutzer ebenfalls mit web.cent bezahlen. Attraktive Exklusivkunden hat web.de allerdings nicht.
Um eine Rechnung mit web.cent begleichen zu können, muss zunächst das Online-Konto aufgeladen werden: Nutzer können ihr Guthaben per Bankeinzug, per Überweisung oder mit ihrer Kreditkarte mit Festbeträgen von 5, 10, 20 oder 50 Euro aufladen. Wer fünf Euro überweist, erhält ein Guthaben von 500 WEB.Cent.
Wer nicht mit Kreditkarte zahlt, bekommt allerdings vorerst nur temporäre WEB.Cent gutgeschrieben. Voll verfügbar ist das Guthaben erst, wenn der Betrag auf dem WEB.de-Konto angekommen ist; das kann wie bei jeder Banküberweisung einige Tage dauern. Bei den meisten Diensten können Internetnutzer allerdings auch mit temporären WEB.Cent bezahlen.
