Videos am Schlüsselbund: Maxfield Max-Movie im Test
Unschuldiges Apple-Weiß trifft diabolisches Maxfield-Schwarz
Erstaunlich wie viele Infos Maxfield auf der kleinen Anzeige des Movies unterbringt. Neben Interpret und Titel, wird auch die aktuelle Uhrzeit, die abgespielte sowie verbleibende Restzeit, der Spielmodus und ein graphischer Equalizer angezeigt. Damit ist das Display zwar vollgestopft. Aufgrund der farblichen Unterschiede wirkt es aber dennoch nicht überfrachtet.
Navigiert wird mit Hilfe des runden Steuerknopfes. Eine Extra-Taste führt in das Stammverzeichnis. Die gesamte Steuerung des Players ist aufgrund der Menge an Menüeinträgen teilweise ein wenig knifflig, aber auf jeden Fall in den Griff zu bekommen. Nach ein paar Tagen in der Hosentasche dürfte jeder mit dem Bedienkonzept des Max-Movie zurechtkommen.
Die mitgelieferten weißen Kopfhörer wollen aufgrund ihrer Farbgebung nicht ganz zum schwarzen Macho-Image des Players passen. In den Ohren finden sie dafür aber sicheren Halt. Der Klang den sie in den Gehörgang entlassen gefällt auf Anhieb, könnte aber präsenter sein.
Insgesamt treten neun Equalizer-Presets zur Klangoptimierung an. Darunter auch der Effekt SRS. Über die Ohrstecker werden die Höhen zum Teil verzerrt wiedergegeben, obwohl der Bass druckvoll und mächtig wummert. Und auch an unserern geschlossenen Studiokopfhörern hören Audiophile den ein oder anderen Schönheitsfehler im Klangbild des Maxfields.
Klang: Otto lächelt und Mr. Audio ist zufrieden
Otto-Normal-User kann mit dem Klang aber voll und ganz zufrieden sein, zumal der Max-Movie ihm in Sachen Klanggestaltung genügend Freiraum zum Austoben lässt. Wer des MP3-Hörens überdrüssig wird, kann auf den eingebauten FM-Tuner zurückgreifen. Maximal 20 Senderplätze kann der Movie für einen schnellen Direktzugriff abspeichern. Ein besonders nettes Feature ist der programmierbare Timer des Players. Dieser zeichnet eine zuvor festgelegte Sendung im Radio selbstständig auf, und speichert sie als WMA-Datei ab.
