Videos am Schlüsselbund: Maxfield Max-Movie im Test

Nicht nur MP3-Abspieler

Um Verbindung zum PC aufzunehmen muss der Movie zunächst mit ein paar Handgriffen getunt werden. Hier fordern die geringen Abmaße ihren ersten Tribut. Da der Player nur mit einer Mini-Mini-USB-Schnittstelle auflaufen kann, muss die Verbindung zur PC-Musikdatenbank mit Hilfe eines mitgelieferten Adapters hergestellt werden.

Maxfield zeigt sich beim beigepackten Zubehör erfreulicherweise sehr spendabel. Da ein solch kleiner Adapter gerne mal verschwindet, liegt gleich noch ein Ersatz-Exemplar bei. Und nicht nur das - auch ein Verlängerungskabel sorgt bei schwierig zugänglichen Schnittstellen für Anschluss-Sicherheit. Als weiteres Zubehör legt der Hersteller noch eine Schutztasche aus Kunststoff, ein Armband zum Joggen, ein Befestigungsband, ein USB-Ladegerät, Kopfhörer sowie umfangreiche Software bei - Respekt.

Werbung

Am PC wird der Max-Movie sofort und ohne rumzuzicken als externer Datenträger erkannt. Aus dem Stegreif kann Musik den Speicherort wechseln - dank flotter USB-2.0-Geschwindigkeit muss niemand lage warten bis sich der ein Gigabyte große Bauch des Maxfield-Players mit Leben gefüllt hat.

Bei den abspielbaren Formaten trumpft der kleine Schwarze erneut auf. Neben Musik der Standard-Formate MP3 und WMA, bringt der Movie auch Ogg-Vorbis-Klänge ans Ohr. Die Player die Ogg-Vorbis unterstützen sind immer noch recht dünn gesät. Umso erfreulicher ist es, dass der Testkandidat hier, neben vielen iRiver-Modellen, eine Ausnahme bildet.

Maxfield Max-Movie

Die Verzeichnisstruktur wird 1:1 vom Explorer übernommen. Aus diesem Grund sollte man seine Musik auf der Festplatte akribisch ordnen. Ansonsten regiert auf dem kleinen Display des Players schnell das Chaos.

Ein Druck auf die seitliche Play-Taste erweckt den Maxfield aus dem Tiefschlaf - und das im wahrsten Sinne des Wortes. Der Testkandidat genehmigt sich nämlich rund 15 Sekunden bis er die ersten Töne ausspuckt. Zuvor läuft auf der Anzeige eine daumenkinogroße, animierte Startsequenz ab, welche leider nicht übersprungen werden kann. Was beim ersten und zweiten Einschalten ja noch ganz nett ist, strapaziert spätestens beim zehnten Mal die Nerven.

Preisvergleich für diese Produkte