Wie die Provider kalkulieren und warum

DSL-Tarife & -Provider: Warum eine Flatrate zehn Euro kostet

Zehn Euro - das ist der durchschnittliche Preis für eine DSL-Flatrate. Doch wie kommen die Provider auf diesen Preis? Netzwelt zeigt, wie die Provider rechnen und schaut nach, ob noch weitere Preissenkungen zu erwarten sind.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Keine Flatrate für den Provider
  2. 2Schnäppchenpreise für die Großen
  3. 3Beliebt ist, wer wenig verbraucht
  4. 4Ende des Preiskampfs?

Eine Flatrate ist ein einfaches Preismodell: Einmal zahlen, surfen ohne Ende. So sieht es zumindest der Kunde. Für den Provider ist das Modell schon schwieriger, denn es ist eine Rechnung mit vielen Unbekannten.

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Keine Flatrate für den Provider

Denn der Provider muss für jedes Megabyte, das der Kunde versurft, bezahlen - und zwar an seinen Vorleister, meist die Telekom. Und dafür gibt es keine Flatrate; es gibt also keine Preisgrenze: Je mehr die Kunden surfen, desto mehr muss der Provider bezahlen.

Also hängt der Preis der Flatrate davon ab, wieviel die Kunden surfen. Klar ist auch: Flatrates werden dann billig, wenn die Kunden nicht viel Traffic erzeugen, also eigentlich gar keine Flatrate bräuchten. Und von genau solchen Kunden träumt jeder Provider.