Zboard im Test: Gamer-Tastatur mit Persönlichkeitsspaltung
Beste Figur als Zweit-Tastatur
Wer sich mit den Funktionstasten F1 bis F12 noch nicht so auskennt, erfährt dank bunter und anschaulicher Symbole, wofür jede einzelne Taste eigentlich gut ist. Daneben sind noch die Strg-Taste sowie die damit möglichen Tastenkombinationen grün hervorgehoben. Nach dem Druck auf die blaue Pad-Lock-Taste verwandelt sich der Nummernblock in eine Art Steuerzentrale für die wichtigsten Windows-Einstellungen.
Auf Knopfdruck können damit unter anderem der Windows Explorer, die Lautstärkereglung oder die Systemsteuerung aufgerufen werden. Selbst für das Minimieren, Wiederherstellen, Maximieren und Schließen von Fenstern müssen wir nicht mehr zur Maus greifen. Zusätzlich sind im oberen Gehäuserand 17 weitere Bonusknöpfe integriert. Zum einen dienen sie der Steuerung von Musik- und Video-Playern, zum anderen lassen sie sich frei mit Programmen, Internet-Adressen, Verzeichnissen oder Dokumenten verknüpfen.
Wenn es allein um das Schreiben ginge, würden wir das Zboard nur eingeschränkt empfehlen können. Als reines Spielgerät betrachtet, erweist es sich jedoch klar als bessere Alternative zur herkömmlichen Tastatur. Wer gleichermaßen gerne schreibt und spielt, sollte eine alltagstauglichere Tastatur neben dem Zboard betreiben. Diese lässt sich übrigens einfach an einem der beiden USB-Ports des Gamer-Keyboards anschließen.
Ideazons ungewöhnliches Konzept geht auf: das Zboard bringt mehr Spaß und Ergonomie ins Spiel, außerdem ist die Handhabung kinderleicht. Sich an neue Tastenbelegungen gewöhnen zu müssen, gehört nun endlich der Vergangenheit an. Eine Gewinngarantie gibt es zwar nicht, doch vielleicht kommen Spieler ihr mit dem Zboard und ein wenig Übung zumindest etwas näher.
Links zum Thema
- Test: Dell Inspiron XPS Gen2
- Vergeichstest: Beleuchtete Gamer-Mousepads
- Vergleichstest: Laser-Mäuse
- Vergleichstest: Gamer-Mousepads
- Vergleichstest: Gamer-Mäuse mit 1.600 dpi
- Test: Raptor-Gaming M2 mit 2.400 dpi
- Test: Logitech MX 518
- Test: Alienware Aurora 7500 SLI
- Vergleichstest: GeForce-7800-GTX-Grafikkarten
