Mobil skypen - das FlashPhone F1K im Test

Netzwerk: Mobil skypen - das FlashPhone F1K im Test

Hinter der Firewall von Hochschule und netzwelt-Redaktion ließ sich wenig bis nichts erwirken. Entweder konnte X-Lite gar keine Verbindung zum Sipgate-Server aufbauen, oder das Telefonat wurde nur abgehackt und in eine Richtung übertragen. Demotiviert und verzweifelt machte sich der testende Redakteur auf den Weg nach Hause.

An seinem Privat-PC mit Software-Firewall waren die Bemühungen dagegen von Erfolg gekrönt: Nach dem zweiten Anlauf war der SIP-Client mit gewohnter Stärke und Qualität auf dem F1K nutzbar. Fazit: Je nach Firewall ist der SIP-Client auf dem F1K eine gute Alternative zu Skype, bietet er doch eine Festnetzrufnummer, die es gestattet, sowohl in sämtliche Mobil- und Festnetze zu telefonieren als auch von dort angerufen zu werden

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Feine Sache. Wer es braucht...

Insgesamt kann man sagen, das FlashPhone F1K erfüllt seinen Zweck. Trotz vieler positiv anzumerkender Details ist viel mehr aber nicht drin - dazu fehlt es an Audioqualität, Speicherkapazität und Kompatibilität zu anderen Systemen. Auch die Dokumentation fehlt noch - sowohl auf der mplat-Website als auch in Papierform. Für die nächste FlashPhone-Generation wäre ein integrierter MP3-Player vorstellbar - damit sollte man auch in höherer Qualität telefonieren können.

Obwohl netzwelt das F1K umsonst testen durfte, ist ein weiterer Kritikpunkt noch der Endpreis für den Kunden: Trotz Innovation und Entwicklungskosten wären rund zehn Euro weniger angemessen, denn für 30 Euro bekommt man schon einen Speicherstick mit doppelter Kapazität und ein vernünftiges Headset. Diese Kombination ist zwar minimal komplizierter anzuschließen, bietet dafür aber nahezu die gleichen Funktionen.

FlashPhone F1K
Hersteller mplat
Beschreibung USB-Stick mit Headset
Voice-over-IP Skype (mit Einschränkung auch SIP, AIM,
MSN Messenger u.a.)
PC-Schnittstelle USB 2.0, USB 1.1-kompatibel
Speicherkapazität 128 Megabyte
Headset-Anschluss 2,5mm Klinke