Mobil skypen - das FlashPhone F1K im Test
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Skype-Spuren verwischen
Im Rahmen seiner Möglichkeiten arbeitete das F1K an allen sechs getesteten PCs einwandfrei. Weder die Firewall in der netzwelt-Redaktion noch die einer Hochschule bereiteten dem USB-Skype-Duo Probleme, lediglich ZoneAlarm fragte richtigerweise, ob das Programm zugriffsberechtigt ist. Um den Datenschutz zu maximieren, muss sich der F1K-Nutzer nur noch an ein bis zwei Regeln halten. Denn Skype ist von Haus aus nicht stubenrein.
Überall, wo Skype ausgeführt wird, legt es Datensätze auf der lokalen Festplatte ab. Das geschieht im Stammlaufwerk unter "Dokumente und Einstellungen\Windows-Benutzername\Andwendungsdaten\Skype\Skype-Benutzername\". Dort liegt dann frei zugänglich der Skype-Nickname herum. Wer zudem das Passwort auf dem Computer gespeichert hat, muss damit rechnen, dass sein Skype-Account auch für jemand anderen nutzbar ist.
Aus diesem Grund sollte man zumindest nie das Passwort auf einem fremden Wirtscomputer hinterlegen. Wer zudem seinen Skype-Nickname nicht dem nächsten User im Internetcafé preisgeben will, sollte das genannte Verzeichnis nach beenden der Sitzung wieder entfernen. Der Zugriff auf dieses Verzeichnis ist selbst eingeschränkten Accounts unter Windows XP gestattet. Dank dieser Methoden kann der nächste Normal-Nutzer keine Spuren mehr nachvollziehen, ein Schutz gegen echte Datenpiraten oder Datenretter ist das aber immer noch nicht.
Skype-Alternativen
Offiziell ist das FlashPhone F1K für den Einsatz mit Skype bestimmt. Andere proprietäre Dienste wie MSN Messenger oder AOL Instant Messenger funktionieren laut mplat zwar auch, hinken in Punkto Audioqualität und Firewall-Kompatibilität aber hinterher. Da hierzulande das SIP-Protokoll der größte Skype-Konkurrent ist, zog netzwelt einen SIP-Client zum Test heran, das X-Lite Softphone von Sipgate. Der Erfolg hielt sich jedoch in Grenzen.
