Mobil skypen - das FlashPhone F1K im Test
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Keine Chance für Linux & Mac
Dank vorinstallierter Skype-Software auf unserem Testexemplar kann es sofort losgehen: Wird das F1K an einen USB-Port angeschlossen, erkennt Windows das FlashPhone korrekt als Speichermedium und Sound-Adapter. Das vorinstallierte Software-Paket sorgt auch dafür, dass das F1K im Windows-Explorer das Skype-Logo erhält. Sobald die Erkennungsroutine fertig ist, muss nur noch Skype aufgerufen und die Nutzerdaten eingegeben werden. Wer die Software vermisst - was wohl auch schon mal vorkommt - kann diese hier herunterladen.
Spaß an dem Skype-Stick hat allerdings nur die Mehrzahl der Windows-Nutzer: Das F1K unterstützt allein die Betriebssysteme Windows XP und Windows 2000. Für ältere Windows-Versionen gibt es genauso wenig Support wie für sämtliche Linux- und Mac-Systeme. Schade, denn gerade die Nutzer der alternativen Betriebssysteme sind für ihr Interesse an technischen Innovationen bekannt.
Qualität: Zum Telefonieren ausreichend
Mit der bestehenden Skype-Installation und den automatisch gesetzten Werten in den Windows-Audioeigenschaften kann es gleich losgehen. Je nach Geschmack und Gehör muss nur das Mikrofon etwas lauter gestellt werden. Die Option "automatische Aussteuerung" sollte unbedingt aktiviert bleiben, sonst leidet die Qualität. Die ist durch ein Hintergrundrauschen sowieso schon geschmälert. Für die Internettelefonie qualifiziert sich das Mikrofon geradeso, einen Podcast sollte man damit aber nicht aufnehmen.
mplat-f1k
Neben praktischem Leder-Etui und Headset liegt dem F1K nichts bei - eine Dokumentation sucht man (noch) vergeblich.
Einmal angeschlossen, signalisiert das F1K mit einer grünen LED seine Betriebsbereitschaft. Eine Rote LED auf der anderen Seite zeigt Datenaktivität an.
Mit 128 Megabyte Speicherkapazität bietet das F1K mehr Platz als nur für Skype & Co.
Was die Größe anbelangt, steht das F1K der Konkurrenz in nichts nach. Eine Halterung für eine Trageschlaufe besitzt das F1K ebenfalls.
Der Ohrhörer ist ebenso einfach gehalten. Der kleine Stöpsel ist dank einfachster Bauweise am linken als auch am rechten Ohr zu gebrauchen. Wegen der schlechten Passform tendiert er schon bei leichtem Zug zum Abrutschen. Glücklicherweise verhindert ein Clip knapp unterhalb des Mikrofons, dass dann das ganze Headset flöten geht.
Akustisch gehört der Ohrstöpsel in die untere Schublade. Zwar gibt er die Stimme des Gegenübers natürlicher wieder als es bei einem analogen Telefongespräch der Fall wäre, Musik erklingt dagegen nur noch blechern aus dem Ohrhörer. Weiterhin fällt auf, dass der Ohrhörer an einem von sechs getesteten Computern gelegentlich leise pfeift. Zurückzuführen ist das Pfeifen wohl auf die PC-interne Stromversorgung - ein ähnliches Phänomen ist auch bei manchen PC-Speakern bekannt.
Mysteriöse Knöpfe
Während sich wohl niemand fragt, was zwei Tasten mit der Bezeichnung "Volume" zu bedeuten haben, sieht es bei dem kleinen, in einer Rille versenkten Knopf schon anders aus. Trotz nachfragen und ausprobieren scheint das an einen Reset-Schalter erinnernde Etwas tatsächlich keine Funktion zu besitzen. Anders dagegen der silberne Knopf am Mikrofon: Dieser Stummschalter deaktiviert das Mikrofon während des Drückens, feststellen lässt er sich nicht. Trotzdem praktisch für den Gesprächspartner, wenn man mal quer durchs Büro brüllen muss.
