Test: Raptor-Gaming M2 - Präzise Gamer-Maus mit 2.400 dpi
Vier-Wege-Mausrad und Blinklicht
Nach dem Anschließen per USB wird die Gamer-Maus sogleich von Windows XP erkannt. Jede Bewegung wird vom gelben Blinken des durchsichtigen Knopfs begleitet. Im hellen Tageslicht wirkt sich dies jedoch keineswegs störend aus, da es meist von der eigenen Hand überdeckt wird. Doch der Daseinszweck der kleinen Taste besteht nicht allein darin, den Benutzer mit Blinklicht zu nerven. Vielmehr dient er dazu, die dpi-Zahl bedarfsgerecht zu regeln.
Raserei auf Knopfdruck
Bei 2.400 dpi kennt der Mauszeiger kein Halten mehr. Für den Desktop-Betrieb ist die maximale Auflösung der Raptor-Gaming M2 kaum geeignet. Es sei denn, sie wird von einem ruhigen Händchen oder einem geübten Spieler oder Bildbearbeiter geführt. Das Justieren funktioniert auch ohne vorherige Software-Installation. In Abstufungen von jeweils 200 dpi kann sich der Anwender für eine Auflösung von 400 bis 2.400 dpi entscheiden. Um von der niedrigsten zur höchsten Einstellung zu gelangen, sind allerdings sieben Klicks nötig. Um einen niedrigeren Wert einzustellen, müssen wir leider die komplette Liste erneut durchgehen, da ein Tastendruck stets nur die nächsthöhere Stufe wählt.
Nach der Installation der mitgelieferten Software erscheint bei jeder dpi-Veränderung eine Liste, in welcher der aktuelle Wert farblich hervorgehoben wird. Sie verschwindet erst dann wieder, wenn wir mit der linken oder rechten Maustaste darauf klicken. Darüber hinaus bietet das Konfigurationswerkzeug der Raptor-Gaming M2 zwei Bildschirmmenüs für den schnellen Makro- und Programmaufruf. In Form und Funktion entsprechen sie exakt den radförmigen Menüs der Saitek Gaming Mouse mit 1.600 dpi.
Handzahme Ergonomie
Zwischen Logitechs Laser-Maus MX 1000 und der Raptor-Gaming M2 besteht eine gewisse, aber weit entfernte Ähnlichkeit. Die M2 gibt sich in der Testerhand weniger anschmiegsam, bietet unserer Meinung nach jedoch eine deutlich bessere Ergonomie als die versammelte Konkurrenz in Form der Logitech MX 518, Razer Diamondback und Saitek Gaming Mouse. Ein Abrutschen erweist sich dank der gummierten Beschichtung als schier unmöglich.
Links zum Thema
- Vergleich: Drei Laser-Mäuse
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- Vergleich: Neun Gamer-Mousepads
- Vergleich: Beleuchtete Alu-Tastaturen
- Einzeltest: Leder-Lenkrad von Speed-Link
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- Einzeltest: Logitech MX518
- Vergleich: Mystify Mamba vs. Razer Viper
- Gewichtstabelle PC-Mäuse
