Mozilla Thunderbird - Der Open-Source-Mailer
Krieg dem Spam
Nach dem ersten Klick auf "Weiter" kommt die Frage nach Name und eMail-Adresse. Als Namen sollten Sie ihren vollen Namen eingeben, da dieser als Absender in ihren versendeten Mails auftaucht. In das zweite Feld gehört die volle eMail-Adresse, in unserem Fall: netzwelt@prod-user.de. Im nächsten Fenster fragt der Wizard nach dem Ein-, und Ausgangsserver. In unserem Fall sind beide identisch. POP stimmt auch, also kann es weitergehen.
Nun verlangt der Thunderbird nach dem Benutzernamen für Ihr eMail-Konto. In unserem Fall ist dies die volle eMail-Adresse, das kommt jedoch auf den Provider an und ist unterschiedlich. Einige Provier legen hierzu eigene Benutzernamen an, andere verwenden einfach den Text vor dem "@". Hier müssen Sie jedenfalls Ihren Benutzernamen eintragen. In den meisten Fällen gibt der Provider den Username zusammen mit dem Passwort heraus.

Im nächsten Fenster fragt die Software unter welchem Namen das Postfach innerhalb des Thunderbirds geführt werden soll. Diese Einstellung ist Providerunabhängig und hat nur Bedeutung, wenn Sie der Thunderbird mit mehreren Postfächern betreiben wollen. Ein Fenster weiter führt der Wizard noch mal alle eingegebenen Daten zusammen, nur noch ein Klick auf "Fertigstellen" und das Konto ist eingerichtet. Die Kennwort-Authentifizierung regelt der Thunderbird selbstständig, hierzu ist keine Einstellung nötig.
Schon im Jahr 2002 wurden mehr Spam-Mails als normale Mails verschickt. Um die eigene Inbox vor unzähligen Spamattacken zu schützen, bringt der Thunderbird einen intelligenten Junkfilter mit. Man darf von diesem Filter natürlich nicht erwarten, dass er vom ersten Tag allen den Eintritt versagt, die auch draußen bleiben sollen. Die Verdächtigen bekommen einen Stempel und können dann als Gut oder Böse markiert werden.
Das System funktioniert ausgezeichnet, schon nach wenigen Tagen identifiziert der Thunderbird die Übeltäter zum Großteil zuverlässig. Der Thunderbird bietet damit effektiven Schutz vor Spam, der direkte Vergleich mit MS Outlook lässt Microsoft alt aussehen. Schon nach wenigen Tagen kommen nur noch einzelne Spam-Mails im Posteingang an, werden jedoch schon vom Donnervogel selbst als Junk enttarnt und markiert. Sollte einmal eine friedliche eMail mit dem Junk-Symbol gekennzeichnet sein, sollten Sie dieses Symbol wegklicken und schon ist der Irrtum behoben.
