Archos Gmini 400: Retro-Spielekonsole und MP3-Player im Test
Bedienung: Nahezu narrensicher
Zum Übertragen von Daten wird der Archos über ein USB-Kabel mit dem Rechner verbunden. Unter Windows XP wird der Player dann automatisch, und ohne weitere Treiberinstallationen, als externes Laufwerk erkannt. Per drag and drop können Dateien dann bequem vom Windows-Explorer auf den portablen Player gezogen werden.
Im Lieferzustand hat der Player bereits einige Dateien auf seiner 20 Gigabyte großen Festplatte. So findet sich, neben einigen Programmen zur Videokonvertierung, auch der Acrobat Reader und die Bedienungsanleitung des Gmini auf der mobilen 1,8 Zoll großen Festplatte.
Sobald Musik an den Archos überspielt wird - die abspielbaren Musikformate des Gmini 400 sind MP3, WMA (DRM) und WAV - ordnet eine interne Datenbank des Gmini die Titel automatisch nach verschiedenen Kriterien.
In der Praxis ist dies sehr praktisch, da man so auch bei großen Musiksammlungen nicht den Überblick verliert. Die gespeicherte Musik lässt sich nach Interpret, Album, Titel, Genre oder Jahr sortieren, und wird in alphabetischer Reihenfolge angezeigt. Sobald ein Album oder Interpret ausgewählt wurde, zeigt der Gmini aber die ursprüngliche Liedfolge an, so wie sich das der Künstler gedacht hat.
Festplatte mit Bedenkzeiten
Die Bedienung des Gmini 400 ist nahezu narrensicher, und lehnt sich stark an die des heimischen Rechners an. Große, farbige Symbole weisen dem Nutzer den Weg zu den vielfältigen Einstellungen. Dabei werden immer genau so viele Icons eingeblendet, wie auf das 2,2 Zoll große Display passen - Scrollen muss man nur äußerst selten. Mit Hilfe des Browsers lassen sich auch gut versteckte Inhalte schnell finden.
Ein wenig störend sind die zum Teil erheblichen Denkpausen der Festplatte.
