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05.08.2005
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Wenn es etwas mehr sein darf

ViewSonic VP231wb im Test: Breiter Flachbildschirm, großes Kino

Benjamin Schnitzler

Praktisch: Bild im Bild



Weiterhin wartet der ViewSonic VP231wb mit einer praktischen Bild-in-Bild-Funktion auf. Diese kann vor allem dann von Vorteil sein, wenn am analogen und digitalen Eingang zwei verschiedene Rechner hängen. So spart sich der Betrachter das lästige Hin- und Herschalten zwischen den beiden Signalquellen. Dabei besteht die Möglichkeit, die unterschiedlichen Bildschirminhalte nebeneinander darzustellen (PBP, Picture by picture). Bei "PIP" (Picture in picture) sieht der Anwender die zweite Anzeige in einem separaten Fenster, dessen Größe und Position individuell bestimmt werden kann.

Auch eine Zoom-Funktion, eine Art Bildschirm-Lupe, die wir beim Sony SDM-P234 vergeblich suchen, besitzt der ViewSonic VP231wb. Leider können wir keinen Einfluss auf den Gamma-Wert nehmen, während bei Sonys 23-Zöller immerhin drei Voreinstellungen dazu einladen. An diesem fehlenden Detail dürften sich jedoch nur ein paar Grafik-Profis wirklich stören. Im normalen Betrieb müssen wir jedenfalls nicht darauf zurückgreifen.

ViewSonic VP231wb

  • ViewSonic VP231wb
  • ViewSonic VP231wb
  • ViewSonic VP231wb
  • ViewSonic VP231wb
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Bildqualität: überaus ansehnlich

Da der ViewSonic VP231wb auf der gleichen Technologie basiert wie der Sony SDM-P234, liegen sie qualitativ auch dementsprechend nah beieinander. In beiden Fällen kommt es zu einer unangenehm grellen Darstellung, wenn ein bestimmter Regler zu hoch eingestellt ist: beim VP231wb ist es der für den Kontrast, beim SDM-P234 der für die Helligkeit. Davon abgesehen besticht der ViewSonic mit derselben, grafischen Güte. Dazu gehört unter anderem die gestochen scharfe Darstellung sowie das klare Schriftbild, aber auch das leichte Glitzern des Bildschirms.

Daher kommen uns auch die satten, gleichmäßigen Farben, der einwandfreie Schwarzwert ohne Ausleuchtungsprobleme und die großzügige Blickwinkeltoleranz sehr bekannt vor. Dank der 1.920x1.200 Bildpunkte finden hier ebenfalls fast zweieinhalb DIN-A4-Seiten bequem nebeneinander Platz. Außerdem kommt es auf dem Schirm zu keinerlei Spiegelungen. Das gute Interpolationsverhalten wird wie gehabt in drei Modi geregelt, welche sich bei ViewSonic jedoch von selbst erklären: "Fläche ausfüllen", "Füllen mit Seitenverhältnis" und "1:1".


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