Wenn es etwas mehr sein darf
ViewSonic VP231wb im Test: Breiter Flachbildschirm, großes Kino
Benjamin Schnitzler
Ergonomie: erstklassig
An sinnvollen Verstellmöglichkeiten mangelt es dem VP231wb keineswegs. Hier sticht er den Sony SDM-P234 sowohl mit seiner Höhenverstellung, als auch einer so genannten Pivot-Funktion aus, welche das Drehen des Bildschirms in die Senkrechte gestattet. Daneben kann das Display wie bei Sonys 23-Zöller zur Seite geschwenkt sowie nach vorne und hinten geneigt werden. Zwischen der höchsten und niedrigsten Einstellung messen wir einen Spielraum von satten 18 Zentimetern. So ist das sichtbare Bild mindestens 4,5 bis maximal 22,5 Zentimeter vom Schreibtisch entfernt.
Alle ergonomischen Eingriffe gehen sehr leicht von der Hand, zudem rastet das Display nach dem Drehen stets wieder sauber sein. Bloß die Höhenverstellung gibt sich bisweilen etwas hakelig. Um sich des Standfußes zu entledigen, etwa für die Montage einer Wandhalterung oder eines Schwenkarms, müssen neben einer runden Blende lediglich vier Schrauben gelöst werden. Obwohl der Standfuß des ViewSonic VP231wb mehr Platz beansprucht, ist seine Wackel-Neigung im Vergleich zum Sony SDM-P234 deutlich ausgeprägter.
ViewSonic VP231wb
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Bedienung: einfach mit Abstrichen
Unter der riesigen Bildfläche erscheinen die fünf Bedienknöpfe geradezu winzig. Sie ermöglichen einen direkten Zugriff auf das On-Screen-Menü sowie Helligkeit, Kontrast und Signalquelle. Da sie weder farblich hervorgehoben, noch beleuchtet sind, fällt es bei dunklen Lichtverhältnissen schwer, die richtige Taste zu treffen. Als einziger Orientierungspunkt dient uns die Miniatur-LED links neben dem Einschaltknopf. Wenn der Monitor im Standby-Betrieb nicht unnötig Strom verbraten soll, kann er mittels eines weiteren Schalters auf der Rückseite komplett ausgeschaltet werden.
Weiß der Benutzer erst einmal, wo er drücken muss, gibt es an der Bedienbarkeit des Bildschirmmenüs nicht mehr viel auszusetzen. Unverständlich finden wir allerdings, weshalb bei Helligkeit, Kontrast und Farbtemperatur zwar eine lineal-artige Skala, aber kein passender Zahlenwert erscheint. Wer sich eine bestimmte Konfiguration, die sich je nach Anwendung schnell ändern kann oder muss, merken will, kommt also nicht um das Zählen der einzelnen Striche herum. Das On-Screen-Menü des Sony SDM-P234 ist nicht nur schöner gestaltet, es lässt sich auch bedeutend intuitiver handhaben.
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